§ 06 — Stand
Was steht, und was aussteht.
Die acht Funktionsdomänen beschreiben, was LARO können soll. Diese Seite rechnet dagegen: Was davon ist gebaut und in Benutzung, was wird gerade gebaut, was ist noch nicht angefangen. Nichts wird hier entfernt, weil es noch fehlt. Ein Vorhaben, das seinen eigenen Fortschritt öffentlich führt, muss auch die Lücken zeigen.
64
im Einsatz
Gebaut und im Pilotbetrieb in Benutzung.
4
in Arbeit
Ein Teil steht und wird benutzt, der Rest wird gerade gebaut.
14
geplant
Noch nicht angefangen, aber fest vorgesehen.
6
spätere Phase
Hängt an einer äußeren Voraussetzung: Datenschutz-Folgenabschätzung, Hardware oder einer Entscheidung, die noch nicht getroffen ist.
88 Funktionsbereiche insgesamt. Rein interne Werkzeuge der Entwicklung stehen nicht darin. Stand wird bei jeder Auslieferung fortgeschrieben, nachlesbar im Tagebuch.
Domäne 01
Gremien- und Sitzungsarbeit
10 von 11 im Einsatz
- im Einsatz
Sitzungen von der Einladung bis zum Protokoll
Tagesordnung, Einladung mit Rückmeldung ohne Login, Anwesenheit, Beschlüsse, Protokoll und Wiedervorlage in einem Durchlauf. Der Lebenszyklus ist als Status geführt: Mit der Protokoll-Genehmigung schließt die Sitzung verbindlich ab und wird schreibgeschützt.
Im Einzelnen (6)
- Die Geschäftsstelle bekommt ihre Arbeitsunterlagen als PDF: Vorsitz-Dossier zum Führen der Sitzung und Sitzungsmappe zum Auslegen.
- Beschlüsse rechnet der Server autoritativ nach, nicht der Browser: Quorum, Mehrheit nach Maßstab und Bezugsgröße, Doppelmehrheit der Interessengruppen.
- Je Tagesordnungspunkt können mehrere Beschlüsse gefasst werden; jeder ist nachträglich korrigierbar, und jede Korrektur steht im Protokoll der Änderungen.
- Eine Kennzahl im Kopf beantwortet die Frage, die sonst erst am Punkt selbst auffällt: Sind alle beschlussbedürftigen Punkte einzeln beschlussfähig?
- Welche Beschlussarten es gibt, pflegt die LAG selbst in einem eigenen Katalog; die Art steht am Tagesordnungspunkt und in der Sitzungsmappe.
- Zur Vorbereitung erzeugt die KI einen Tagesordnungs-Entwurf, Beschlussvorlagen je Vorhaben-Punkt und einen Sprechzettel. Alles ist editierbar, und ein Hinweis meldet, wenn die Sitzungsdaten sich seither geändert haben.
- im Einsatz
Sitzungs-Cockpit für die laufende Sitzung
Die Sitzung wird live geführt statt hinterher rekonstruiert: Anwesenheit mit Uhrzeit, Abstimmung je Tagesordnungspunkt, Notizen und eine fortlaufende Chronik des Sitzungsverlaufs.
- im Einsatz
Anwesenheit tagesordnungspunkt-genau
Wer wann kam und ging, entscheidet über Beschlussfähigkeit und Stimmrecht am einzelnen Punkt. LARO führt An- und Abmeldezeiten und leitet die Beschlussfähigkeit zum Abstimmungszeitpunkt daraus ab, nicht aus einer Liste vom Anfang.
Im Einzelnen (3)
- Der Stand des vorigen Punktes wird fortgeschrieben; gepflegt werden nur die Ausnahmen.
- „Ab hier anwesend, aber noch nicht stimmberechtigt" ist ein eigener Zustand. Genau so sitzt ein gerade erst aufgenommenes Mitglied im Raum: Es zählt für die Anwesenheit, aber erst ab dem folgenden Punkt für das Quorum.
- Stimmkreis, Quorum und Beschlussfähigkeit ergeben sich daraus je Punkt; das erzeugte Protokoll weist die Zu- und Abgänge am jeweiligen Punkt aus.
- im Einsatz
Vertretung, Vollmacht und Rollenwechsel
Stellvertreter werden im Sitzungskontext geführt, auch externe. Eine Einzelfall-Vollmacht kann das Mitglied selbst erteilen, ohne dass die Geschäftsstelle etwas anstößt.
Im Einzelnen (5)
- Eine Vertretung ist nur wählbar, solange das Mitglied abwesend ist. Wird es nachträglich auf anwesend gestellt, fällt die Vertretung weg — und der Server weist die Kombination auch dann ab, wenn jemand die Oberfläche umgeht.
- Der Sitz zählt als das Mitglied (Interessengruppe und Stimmrecht des Mitglieds), erscheint aber unter dem Namen des Vertreters.
- Ist das vertretene Mitglied befangen, darf auch seine Vertretung nicht abstimmen. Umgekehrt genauso. Eine Befangenheit lässt sich nicht über eine Stimmrechtsübertragung umgehen.
- Eine Vollmacht wird von beiden Seiten gezeichnet unterschrieben und trägt auf Wunsch eine Handlungsanweisung („bitte mit Ja stimmen"), die im Vollmacht-Dokument steht und der bevollmächtigten Person beim Annehmen gezeigt wird.
- Wechselt jemand mitten in der Sitzung vom Vertreter zum Mitglied, bleibt die Zuordnung zum Stichtag rekonstruierbar.
- im Einsatz
Befangenheit: Register, Selbsterklärung, Unterschrift
LARO gleicht Mitglieder gegen Projektträger ab und weist auf mögliche Befangenheit hin. Sie wirkt ab dem Eintrag sofort, auch bevor die unterschriebene Erklärung vorliegt.
Im Einzelnen (3)
- Die projektbezogene Erklärung geht automatisch als PDF hinaus, mit 14 Tagen Rückgabefrist, Erinnerung 4 und 1 Tag vorher und Eintrag im Frist-Radar.
- Das Mitglied kann sie im eigenen Portal erklären und dort elektronisch unterschreiben; die Geschäftsstelle sieht sie am Beschluss.
- Im Umlaufverfahren kann ein Mitglied den Interessenkonflikt statt einer Stimme erklären. Es ist damit von der Sachabstimmung ausgeschlossen und erhält den weiteren Verlauf trotzdem transparent mitgeteilt.
- im Einsatz
Umlaufverfahren, zweistufig
Erst die Zustimmung zum Verfahren selbst („darf darüber im Umlauf entschieden werden?"), dann die Abstimmung in der Sache. Jede Stimme geht über einen persönlichen signierten Link, ohne LARO-Konto, abgesichert mit zweitem Faktor.
Im Einzelnen (5)
- Wer sich nicht äußert, zählt beim Abschluss als Enthaltung. Das steht als Fußnote mit Verweis auf die Geschäftsordnung in der Auswertung.
- Befangene stimmen nie mit, sehen das Verfahren aber über alle Phasen: Start, Zwischenergebnis, Endergebnis, Abbruch.
- Der Stimmkreis ist ein Schnappschuss vom Anlegen. Später eingetretene Mitglieder nehmen nicht teil — sonst änderte sich die Bezugsgröße mitten im Verfahren.
- Die Auswertung gibt es in zwei Fassungen: namentlich für die Akte und die Bewilligungsstelle, und als reines Gesamtergebnis für die Veröffentlichung — ohne Aufschlüsselung nach Interessengruppen, weil sich daraus bei kleinen LAGen auf einzelne Personen schließen ließe.
- Abgeschlossen wird bewusst von Hand. Nach Fristablauf bleibt das Verfahren offen, bis jemand entscheidet.
- im Einsatz
Beschluss mit Unterschrift des Vorsitzes
Ein Beschluss verlässt das Haus erst, wenn der Vorsitz ihn gezeichnet hat. Unterschrieben wird per QR-Code auf dem Handy oder per E-Mail-Link, ohne Login, direkt am Gerät.
Im Einzelnen (3)
- Der Ergebnis-Versand ist gesperrt, solange keine gültige Unterschrift vorliegt. Bei dauerhafter Verhinderung kann die Geschäftsstelle mit Begründung freigeben; der Übergriff wird protokolliert.
- Mehrere gleichberechtigte Stellvertretungen sind wählbar, weil eine LAG mehr als eine haben kann.
- Ändert sich die Beschlussfassung nachträglich, verliert eine erfasste Unterschrift ihre Gültigkeit. Sie hängt an der Fassung, nicht am Vorgang.
- im Einsatz
Protokoll: geführte Erfassung, KI-Entwurf, Unterschrift
Ein Assistent führt in fünf Schritten von der Anwesenheit über die Tagesordnung und die Beschlüsse bis zum fertigen Protokoll-Entwurf. Eine Vollständigkeits-Übersicht zeigt vorher, was noch fehlt, und springt hin.
Im Einzelnen (5)
- Handschriftliche Unterlagen müssen nicht abgetippt werden: Anwesenheitsliste, Beschlüsse und Mitschrift lassen sich aus Foto oder Scan auslesen. Die KI schlägt vor, geprüft wird jede Zeile.
- Der Protokoll-Entwurf ist versioniert. Jede Erzeugung wird mit Zeitpunkt, Person und einem Hinweis festgehalten, was sich gegenüber der Vorfassung geändert hat.
- Wurden Sitzungsdaten nach der letzten Erzeugung geändert, erscheint ein deutlicher Hinweis „bitte neu erzeugen" statt eines still veralteten Textes.
- Das Protokoll wird elektronisch unterschrieben, und die Unterschrift steht am Ende des Dokuments, wie bei einem unterschriebenen Schriftstück — nicht auf einem angehängten Blatt.
- Die KI-Kosten der Protokoll-Erzeugung stehen als aufklappbare Anzeige am Protokoll-Block, nach Aufgabentyp getrennt.
- im Einsatz
Terminabstimmung
Terminfindung ohne fremden Dienst: Vorschläge anlegen, Eingeladene antworten ohne Anmeldung über einen persönlichen Link mit Ja, falls nötig oder Nein.
Im Einzelnen (3)
- Anlegen darf jedes Mitglied, nicht nur die Geschäftsstelle. Das ist bewusst niedrigschwellig gehalten.
- Die Ergebnis-Mail nennt den gewählten Termin und hängt ihn als Kalenderdatei an: ein Klick, und er steht in Outlook, Apple oder Google.
- Laufende Abstimmungen erscheinen gestrichelt im LAG-Kalender, der entschiedene Termin fest.
- im Einsatz
Wiederkehrende Vorgänge
Regelmäßig fällige Pflicht-Abläufe laufen von selbst, statt jedes Jahr neu organisiert zu werden. Erster echter Fall: die jährliche Belehrung zur Vermeidung von Interessenkonflikten nach EU-Verordnung.
Im Einzelnen (5)
- Am Stichtag erzeugt LARO je Empfänger ein personalisiertes PDF und versendet es mit Rückgabefrist; die nächste Fälligkeit schaltet automatisch aufs Folgejahr.
- Die Erinnerungs-Zeitpunkte sind je Vorgang frei einstellbar; die letzte Stufe geht als „Letzte Erinnerung" hinaus.
- Wer keine E-Mail-Adresse hat, verschwindet nicht, sondern erscheint in der Eingangsliste zur persönlichen Übergabe.
- Die Rückgabe wird per Pflicht-Upload des Scans bestätigt; ist die letzte bestätigt, schließt der Durchlauf von selbst.
- Den Dokument-Text kann die Geschäftsstelle selbst verfassen. LARO gießt ihn in das Standard-Layout mit Briefkopf, Fußzeile und Unterschriftsblock.
- spätere Phase
Live-Transkription mit Sprecherzuordnung
Automatische Mitschrift der Sitzung mit Zuordnung, wer spricht. Setzt eine Datenschutz-Folgenabschätzung voraus, weil die Stimme ein biometrisches Merkmal ist. Erst danach wird gebaut.
Domäne 02
Projektlebenszyklus
16 von 18 im Einsatz
- im Einsatz
Projektakte mit zehn Stationen
Der Weg eines Vorhabens von der Idee bis zum Abschluss als Kette von zehn Stationen entlang des LEADER-Verfahrens, jede mit eigenem Datum. Die Akte hält Stammdaten, Dokumente, Korrespondenz, Beschlüsse, Vor-Ort-Besuche und Termine zusammen.
Im Einzelnen (6)
- Zurückliegende Stationen von Papierakten lassen sich mit ihrem echten Datum nachtragen. Ein Datum ist genau einmal korrigierbar; danach steht es fest, und nur die Stabsstelle kann die Festlegung mit Begründung wieder öffnen.
- Das Einreichungsdatum ist der Tag der Abgabe, nicht der Tag, an dem die Geschäftsstelle den Antrag übernommen hat.
- Ein Projekt-Check listet automatisch die Lücken der Akte, und jede Meldung nennt rechts den Weg dorthin als Link statt nur den Mangel.
- Die Reihenfolge ist nicht erzwungen: Korrekturen zurück auf eine frühere Station sind bewusst möglich und werden protokolliert.
- Die Akte ist in Reiter gegliedert: Übersicht mit Leitstand, Antrag, Förderung und Bescheid, Nachweise und Wirkung, Dokumente, Kommunikation, Vor-Ort-Dokumentation, dazu die Vorgänge gegenüber der Bewilligungsbehörde.
- Die Liste sucht live beim Tippen über Titel, Nummern, Träger und Standort; mehrere Begriffe lassen sich verbinden, Platzhalter sind erlaubt. Ansicht, Sortierung und Filter merkt sich der Browser.
- im Einsatz
Antragsstrecke mit feldweiser Rückfrage
Der Antrag wird online geführt oder aus einem eingereichten PDF eingelesen. Die Geschäftsstelle prüft Feld für Feld und stellt Rückfragen, die beim Träger genau an der Frage ankommen, um die es geht — mit der Nummer, unter der er sie im Formular sieht.
Im Einzelnen (6)
- Abgegebene Anträge sammeln sich in einem Eingangskorb und werden nicht automatisch zu Projekten. Bei mehreren Einreichungen derselben Adresse warnt LARO vor einer möglichen Dublette.
- Je Feld gibt es einen Geprüft-Haken mit Name und Zeit, eine interne Notiz und die Rückfrage. Ein Filter blendet alles ohne offene Rückfrage aus.
- „Rückfragen senden" ist keine Ablehnung: Der Antrag wandert nach „In Klärung" und kommt nach der Ergänzung von selbst zurück.
- Vor dem Versand zeigt LARO die Mail so, wie sie hinausgeht, und lässt eigene Worte nach der Anrede ergänzen.
- Ist keine Adresse hinterlegt, sucht LARO sie im Antragsformular und in den Stammdaten und lässt bei mehreren Treffern wählen, statt mit einem Fehler abzubrechen.
- Ergänzt der Träger seinen Antrag über seinen Link, aktualisiert das den Antrag am Projekt und benachrichtigt die Geschäftsstelle. Der Vorgang fällt nicht in den Eingangskorb zurück.
- im Einsatz
Datenblatt-PDF einlesen
Liegt ein ausgefülltes Projektdatenblatt auf Papier oder als PDF vor, macht die KI daraus einen Vorschlag je Formularfeld. Die Geschäftsstelle prüft ihn gegen das Original und übernimmt; ab da läuft alles wie bei einer Online-Einreichung.
Im Einzelnen (3)
- Vorbefüllte Felder sind gelb markiert, Unklares wird als Hinweis gemeldet. Die KI erfindet nichts: Leeres bleibt leer.
- Auch die Finanztabellen werden vorgeschlagen und als editierbare Tabellen gezeigt — nur die Eingabezellen; Summen und berechnete Spalten rechnet LARO bei der Übernahme selbst nach.
- Amtliche Einwohnerzahlen und das Haushaltsjahr ergänzt LARO selbst; das Quell-PDF bleibt als Anlage am Antrag hängen.
- im Einsatz
Nachträge mit Fassungshistorie
Ändert sich ein Antrag, entsteht eine neue Fassung statt einer Überschreibung. Änderungsart, echtes Dokumentdatum und ein zellgenauer Vergleich der Finanztabellen bleiben erhalten.
- im Einsatz
Projektauswahl: Kriterienkatalog und Online-Bewertung
Die LAG pflegt ihre eigene Bewertungsmatrix, und das Gremium bewertet die Vorhaben online. Punktkriterien in Gruppen mit Rubriken und Gewichten, Mindestkriterien als harte Schranke, Mindestpunktzahl für die Förderwürdigkeit.
Im Einzelnen (5)
- Die Mindestkriterien werden vom Regionalmanagement per Link ohne Login freigegeben. Erst wenn alle auf Ja stehen, lässt sich die Bewertung überhaupt starten.
- Jedes Mitglied bewertet über einen persönlichen signierten Link mit zweitem Faktor, ohne LARO-Konto. Vertreter und Bevollmächtigte bewerten ebenso.
- Wer bei einem Vorhaben befangen ist, wird von dessen Bewertung ausgenommen. Dieselbe Regel wie bei Sitzung und Umlauf, aus demselben Register.
- Zur Bewertung gehören die Unterlagen: Datenblatt und Dokumente des Vorhabens stehen direkt daneben, damit niemand aus dem Gedächtnis punktet.
- Die Auswertung zeigt Mittelwerte je Kriterium, die Beteiligung und den Abstand zur Mindestpunktzahl.
- im Einsatz
Flurstück und amtliche Einwohnerzahlen
Der Standort im Antrag zeigt auf Wunsch die Flurstücksgrenzen des Landes und liest das Flurstück zum gesetzten Punkt automatisch aus. Einwohnerzahlen kommen aus dem amtlichen Bestand des Landesamtes und aktualisieren sich selbst.
Im Einzelnen (2)
- Die Auswahl läuft als Kaskade vom Amt zur Gemeinde, mit automatisch gefüllter Einwohnerzahl. Amtsfreie Städte tragen ihren eigenen Namen.
- Damit steht in jedem Antrag dieselbe Zahl, statt dass jeder Träger eine andere Quelle heranzieht.
- im Einsatz
Beihilferechtliche Vorprüfung im Antrag
Das Projektdatenblatt fragt die beihilferechtlich nötigen Angaben ab und zeigt das vorläufige Ergebnis noch im Formular, nicht erst hinterher. De-minimis und die Gruppenfreistellung nach Artikel 19b sind abgedeckt.
Im Einzelnen (2)
- Die Vorprüfung erscheint in der Abgabe-Quittung, damit der Träger sie schwarz auf weiß hat.
- Ausdrücklich als Vorprüfung gekennzeichnet: Die verbindliche Prüfung macht die Bewilligungsbehörde.
- im Einsatz
Förderbescheid und Aktenzeichen
Bescheide werden am Vorhaben erfasst, mit Art, Datum, Aktenzeichen, Bewilligungsbehörde, Fördersatz und Beträgen. Das Bescheid-PDF hängt direkt am Bescheid statt lose im Dokumentenbestand.
Im Einzelnen (1)
- Erkennt die KI beim Einsortieren einen Bescheid, liest sie diese Angaben mit und bietet an, daraus einen echten Bescheid-Datensatz anzulegen. Die Beträge gehören trotzdem am Original geprüft.
- im Einsatz
Standort mit Genauigkeitsstufe
Jedes Vorhaben bekommt einen Punkt auf der Karte, und daneben steht, woher er kommt und wie genau er ist: hausnummerngenau, Straße, Ortsteil-Mittelpunkt oder Gemeindemitte. Ohne diese Angabe sieht eine Gemeindemitte aus wie eine Koordinate und liegt im Schnitt Kilometer daneben.
Im Einzelnen (4)
- Umschalter zwischen Karte und Luftbild. Das Luftbild ist der eigentliche Trick bei Vorhaben ohne Adresse: Spielplatz, Badestelle und Dorfeiche sind dort zu sehen, eine Hausnummer haben sie nie.
- Ein selbst gesetzter oder vor Ort bestätigter Punkt wird vom automatischen Lauf nie überschrieben. Wer den Punkt gesetzt hat, war entweder dort oder kennt den Ort.
- Liegt der gespeicherte Punkt mehr als einen Kilometer von dem entfernt, den der Träger im Antrag markiert hat, warnt LARO. Einer von beiden stimmt dann nicht, und das fällt sonst erst im Bus auf.
- Eine eigene Arbeitsliste sammelt alle Vorhaben, deren Ort noch nicht belastbar ist, mit einem Knopf, der den amtlichen Adressdienst für alle offenen zugleich fragt.
- im Einsatz
Projektträger-Portal
Ein eigener, von der internen Anwendung hart getrennter Außenbereich für Antragsteller und Förderempfänger: Stand des Vorhabens, Fristen mit Ampel, Dokumente der Geschäftsstelle, eigene Nachreichungen, Nachrichten, Besuchstermine. Auf dem Telefon als App installierbar.
Im Einzelnen (6)
- Leitprinzip ist „holen statt schicken": Sensibles liegt im Portal, die Mail kündigt nur an, dass etwas bereitliegt.
- Es gibt keinen automatischen Zugang. Der Träger registriert sich, die Geschäftsstelle gibt frei, erst dann existiert das Konto.
- Auch keine Mail bei jeder einzelnen Änderung: Die Geschäftsstelle löst die Sammel-Benachrichtigung bewusst aus, gebündelt je Träger.
- Ruft der Träger ein freigegebenes Dokument zum ersten Mal ab, entsteht automatisch eine beweissichere Empfangsbestätigung im Signatur-Dienst.
- Vertrauliche Dokumente lassen sich nie freigeben, auch nicht versehentlich.
- Die Zwei-Faktor-Pflicht ist je LAG schaltbar; sie greift beim nächsten Login aller Träger.
- im Einsatz
LARO vor Ort
Die Projektakte kommt mit ins Feld: Beratungsbesuch, Baubegleitung, Vor-Ort-Kontrolle, Publizitätsprüfung, Zweckbindungs- und Nachkontrolle mit typspezifischen Formularen, Fotos, mehrseitigen Dokument-Scans, Notizen oder Sprachnotizen, Zeit- und Standortstempel. Auch ohne Netz.
Im Einzelnen (6)
- Der Besuchstyp blendet die fachlich passenden Felder ein: Soll-Ist-Abgleich bei der Baubegleitung, Publizitäts-Checkliste mit Pflichtfoto des Hinweisschildes, Zweckerhalt-Frage bei der Nachkontrolle.
- Statt zu tippen kann man einsprechen. Die Umwandlung in Text läuft erst nach der Übertragung; bis dahin ist die Aufnahme in der Akte anhörbar.
- Belege und Unterlagen werden seitenweise fotografiert und bei der Übertragung zu einem PDF zusammengeführt. Die Papierkanten erkennt und begradigt das Gerät selbst, ohne dass ein Bild das Haus verlässt.
- Zeitpunkt und erfassende Person sind nicht änderbar; Geräte- und Serverzeit werden beide gespeichert.
- Fehlgriffe lassen sich bereinigen, aber nur mit Löschgrund, der in der Akte und im Protokoll steht. Nichts wird vernichtet; ein ersetztes Foto erbt Bildunterschrift, Perspektive und seine Stelle in der Vorher-Nachher-Reihe.
- Wer für mehrere LAGen arbeitet, wechselt sie im Kopf der App; während einer laufenden Erfassung ist der Wechsel gesperrt.
- im Einsatz
Fotodokumentation mit festen Perspektiven
Aufnahmen ordnen sich dem Vorhaben über ihre Geoposition zu, nicht über die Uhrzeit. Wiederkehrende Perspektiven lassen sich in derselben Blickrichtung erneut fotografieren, mit Vergleichsschieber über die Jahre.
- im Einsatz
Besichtigungstour und Bustag
Der Tag, an dem das Gremium Vorhaben vor Ort ansieht. Bisher entstand die Route in Word: Die Tour 2024 lag in ihrer sechsten von Hand gebauten Fassung vor, und die gewünschte Endzeit stand nirgends darin.
Konzept im Volltext →Im Einzelnen (6)
- Der Nutzen liegt nicht in der Genauigkeit — die Handplanung lag mit 230 gegen 234 gerechnete Minuten hervorragend. Er liegt darin, dass die Zeiten beim Umplanen richtig bleiben.
- Der Tagesbalken zeigt Halte, Fahrt, Puffer und Freiraum und sagt bei Überlänge, um wie viel: „17:35, 35 Minuten über der Zeit." Kein Fehlerdialog, ein Zustand, den man ansieht.
- Zeitstrahl und Karte tragen dieselben Nummern und sind gekoppelt: Wer auf einen Halt zeigt, sieht ihn auf der Karte aufleuchten.
- Varianten stehen mit ihren Kennzahlen nebeneinander — Halte, Ende, Kilometer, längste Fahrt. Die Frage, über die im Vorstand ohnehin gesprochen wird, ist damit in dreißig Sekunden beantwortet.
- Am Tourtag läuft der Bustag auf dem Telefon mit. Im Funkloch wandert „angekommen" in eine Warteschlange auf dem Gerät und geht später hinaus, aber mit dem Zeitpunkt des Tippens, nicht dem der Übertragung.
- Die Tour endet zweimal: offiziell, wenn der Bus am Treffpunkt steht, real erst, wenn alle draußen sind. Der Nachlauf für unterwegs Zugestiegene steht abgesetzt darunter, damit der Vorstand seinen Tag liest und der Fahrer eine Zeile weiter seinen.
- im Einsatz
Besuchsplaner und Besuchsrunden
„Ich bin Donnerstag um zehn in Loitz, was schaffe ich bis vierzehn Uhr?" Derselbe Rechenkern wie bei der Jahrestour, nur kleiner. Aus der Rechnung wird eine Besuchsrunde mit Anfrage an die Träger.
Konzept im Volltext →Im Einzelnen (7)
- Ausgewählt wird nach Anlass, nicht nach Entfernung — sonst plant sich der Planer die bequemen Vorhaben zurecht. Überfällige Frist wiegt am schwersten, dann die überfällige Auflage, dann „noch nie vor Ort".
- Ausgewählt und geordnet wird in einem Zug und exakt: Der Planer probiert alle Teilmengen durch und nimmt die dringlichste, die ins Zeitfenster passt, nicht die, die sich gierig zusammensammeln lässt.
- Abfahrts- und Ankunftsort sind unabhängig wählbar: Geschäftsstelle, eigener Ausgangspunkt, ein Vorhaben oder eine freie Adresse. Der eigene Ausgangspunkt gehört der Person, steht in keiner Liste und keinem Export.
- Ein fester Termin teilt den Tag in zwei Etappen, die gemeinsam gerechnet werden. Gierig zu füllen würde ein dringliches Vorhaben in die Hinfahrt ziehen, obwohl es nachmittags zwei weitere ermöglicht hätte.
- Jeder Träger bekommt seine eigene Uhrzeit, eine Kalenderdatei und einen signierten Link, unter dem er zu- oder absagen und das später ändern kann. Die Seite sagt ausdrücklich, dass „passt nicht" in Ordnung ist.
- Sagt jemand ab, schlägt LARO Ersatz vor und rechnet dabei den Umweg, nicht die Entfernung: Ein Vorhaben zwei Kilometer abseits kostet vier, eines auf dem Weg fast nichts.
- Ohne bekannte Fahrzeit kein Vorschlag. Geschätzt wird nie, und die Zahl der deshalb ausgeschlossenen steht daneben, sonst sieht ein leeres Ergebnis aus wie „es gibt nichts".
- im Einsatz
Besichtigungsstand
Die Gegenfrage zur Tour: Welche Vorhaben hat nie jemand gesehen? Vier Zahlen und eine Liste, gefiltert nach Stand, inzwischen auch mit der Bewertung des Besuchs.
Im Einzelnen (3)
- „Besichtigt" heißt, der Bus stand wirklich da. Eine geplante Tour in der Vergangenheit zählt nicht: Ob sie stattfand, weiß LARO nicht, und geraten wird nicht.
- Ein Vorhaben fälschlich als gesehen zu führen wäre der teurere Fehler. Es fiele dann jahrelang aus jeder Auswahl heraus, und niemand sähe noch einmal hin.
- Tour und Vor-Ort-Besuch stehen in getrennten Spalten. Beides heißt gesehen worden, aber von verschiedenen Leuten zu verschiedenen Zwecken.
- im Einsatz
Frist-Radar und Aufgaben
Alle Fristen der LAG aus sämtlichen Modulen auf einer Seite, mit Ampel und Direktlink ins Fachmodul. Erledigt wird immer im Fachmodul; das Radar ist die Überwachungssicht.
Im Einzelnen (3)
- Quellen sind unter anderem Beschluss-Wiedervorlagen, Auflagen, Aufgaben, ausstehende Befangenheitserklärungen, Beteiligungs-Enden, Umlauf-Fristen je Stufe und die Warnung, wenn eine geplante Sitzung in weniger als 14 Tagen noch keine versandte Einladung hat.
- Jeden Morgen um sieben geht ein Auszug an die Geschäftsstelle mit allem, was in drei Tagen fällig oder überfällig ist. Die Eskalation an den Vorstand ist je LAG zuschaltbar und enthält nur Überfälliges.
- Aufgaben lassen sich „zu eigen machen": Übernehmen setzt sie auf „in Arbeit" und schreibt den Namen daran. Zurückgeben ist jederzeit möglich, doppelt übernehmen nicht.
- geplant
Mittelabfluss-Prognose und Frühwarnung
Vorausschau auf LAG- und Strategie-Ebene, mit Hinweis auf stockende Vorhaben und drohende Fristversäumnis nach der n+3-Regel.
- geplant
Doppelförderungs-Erkennung
Abgleich gegen andere Förderungen und Plausibilitätsprüfung gegen die Strategie für lokale Entwicklung.
Domäne 03
Strategie und Indikatoren
3 von 8 im Einsatz
- im Einsatz
Handlungsfelder-Katalog der LAG
Die Strategie als pflegbare Struktur: Handlungsfeld, darunter seine Ziele, darunter die Handlungsbedarfe. Jede Region hat andere, deshalb pflegt sie jede LAG selbst.
Im Einzelnen (2)
- Vorher wurde das Handlungsfeld am Vorhaben frei eingetippt: uneinheitlich und nicht auswertbar. Jetzt kommt es aus einer gepflegten Liste, mit Mehrfachauswahl am Vorhaben.
- Gültigkeitszeiträume statt Löschen: Abgelaufene Felder verschwinden aus der Auswahl neuer Vorhaben, bereits zugeordnete behalten ihren Eintrag und zeigen ihn als nicht mehr gültig.
- im Einsatz
Wirkungsmonitoring und Deckungsanalyse
Jedes Vorhaben ordnet sich die konkreten Handlungsbedarfe zu, die es deckt. Daraus entsteht die Deckungsanalyse: welche Bedarfe gedeckt sind und wo die weißen Flecken liegen.
Im Einzelnen (3)
- Die Zuordnung ist eine echte Verknüpfung, keine Textliste. Deshalb zählt der Katalog je Ziel und Bedarf, wie viele Vorhaben ihn adressieren.
- Dieselbe Auswertung erscheint dem Mitglied im eigenen Portal unter „Beitrag zu unseren Zielen" und in der Projektakte im Reiter Nachweise und Wirkung.
- Damit ist die Frage „worauf wirkt unsere Förderung eigentlich" laufend beantwortbar statt einmalig am Periodenende.
- im Einsatz
Rechtsgrundlagen, versioniert und zitierfähig
Geschäftsordnung, Satzung und Richtlinien werden hochgeladen; die KI strukturiert sie in Abschnitte mit Zusammenfassungen und liest Parameter wie Fristen und Quoren mit Fundstelle heraus. Nach Vier-Augen-Freigabe durch den Vorstand ist jede Fassung zitierfähig.
Im Einzelnen (3)
- Die Aufbereitung läuft stückweise mit Live-Fortschritt. Bricht sie ab, bleibt das Verarbeitete erhalten und setzt genau dort wieder auf.
- Im Entwurf ist alles editierbar. Die KI liefert den Vorschlag, die Geschäftsstelle die Richtigkeit, der Vorstand die Freigabe.
- Es gibt immer genau eine gültige Fassung: Mit der Freigabe endet die Gültigkeit der Vorgängerin automatisch. Die Stichtags-Auflösung beantwortet „was galt am …?".
- in Arbeit
Regel-Abgleich zwischen Rechtsgrundlage und Praxis
LARO stellt jedem angewandten Regel-Wert den Wert aus der freigegebenen Rechtsgrundlage gegenüber und markiert Abweichungen. Für die drei zentralen Werte — Quorum, Beschluss-Mehrheit und Höchstanteil einer Interessengruppe — ist die Übernahme scharf geschaltet: Was in der Geschäftsordnung steht, rechnet LARO auch so.
Im Einzelnen (4)
- Jede scharfgeschaltete Zeile weist aus, woher ihr Wert kommt. Eine Zahl, die im Programm steht, und eine Zahl, die aus der Geschäftsordnung stammt, sehen sonst gleich aus.
- Passt ein erkannter Wert zu keinem bekannten Parameter, etwa eine Frauenquote, wird er als neue Regel festgehalten statt still übergangen.
- Der Zuordnungsvorschlag ist eine feste Regel, kein KI-Aufruf. Bestätigt wird immer von einem Menschen.
- Die Förder-Parameter folgen noch. Deshalb steht dieser Bereich auf „in Arbeit" und nicht auf fertig.
- geplant
Strategie als lebendes Dokument mit Indikatorenmodell
Die Strategie versioniert mit Protokoll, Ziele direkt mit Indikatoren verknüpft, Soll-Ist-Vergleich, Wirkungsmodell mit Annahmen und Risiken, Querschnittsthemen als eigene Indikatorenebenen.
- geplant
Kontextindikatoren aus amtlichen Quellen
Genesis-Online, Statistisches Landesamt MV und Inkar live angebunden, statt jährlich von Hand nachgetragen. Einwohnerzahlen werden bereits über den amtlichen Gemeindeschlüssel gepflegt.
- in Arbeit
Selbstevaluierung nach der DVS-Methodik
Der Ursprung des ganzen Vorhabens. Die Ausgangsfrage einer LAG war, ob sich der Evaluierungsbericht am Periodenende mit KI schreiben lässt, statt ihn extern zu vergeben. Die Antwort lautet so nicht: Wer einen gewachsenen Datenbestand am Ende übergibt, bekommt einen Text, der plausibel klingt, aber den Anforderungen des DVS-Leitfadens nicht standhält.
Die Geschichte dahinter →Im Einzelnen (4)
- Deshalb andersherum: Die Daten- und Wissensbasis wird von Anfang an entlang des Leitfadens „Selbstevaluierung in der Regionalentwicklung" geführt. Der Bericht am Periodenende ist dann Konsequenz und nicht Anlass.
- Gebaut ist der Weg von der Erhebung zum Bericht: Erhebung nach DVS-Methodik anlegen, auswerten, und daraus vier eigenständige Berichte für Vorstand, Geschäftsstelle, Mitglieder und Öffentlichkeit erzeugen — als gesetztes PDF im Erscheinungsbild der LAG.
- Der Periodenende-Bericht ist nicht der einzige Anlass. Halbzeitbewertung, Quartalsberichte für den Begleitausschuss, Kurzfassungen für den Vorstand vor einer Klausur: Sie entstehen aus derselben Basis, jeder mit eigener Perspektive und Tiefe.
- Was noch aussteht, ist die durchgängige Führung der Indikatoren über die ganze Periode mit Soll-Ist-Vergleich. Solange die fehlt, trägt die Methodik die einzelne Erhebung, aber noch nicht den Längsschnitt.
- geplant
Laufende Evaluations-Bereitschaft
Das Indikatorenmodell so führen, dass der Längsschnitt über mehrere Erhebungen einer LAG jederzeit auswertbar ist und nicht zum Stichtag zusammengesucht werden muss. Konzept liegt vor, Klärung mit den Pilot-LAGen läuft.
Domäne 04
Förderberatung und Bürgerbeteiligung
4 von 7 im Einsatz
- im Einsatz
Beteiligungs-Modul
Umfragen, Einwilligungen, Bürgerbeteiligung und die öffentliche Projekt-Einreichung in einem Modul. Formulare entstehen aus einer Vorlage, aus einer Beschreibung im Gespräch mit der KI oder aus einer hochgeladenen Datei — alle drei Wege münden in denselben Editor.
Zur Domäne →Im Einzelnen (10)
- Ein vorhandener Papier-Fragebogen lässt sich als Word- oder PDF-Datei hochladen und wird in ein Online-Formular überführt — auf Wunsch dabei methodisch nach dem DVS-Leitfaden angepasst, mit einer Liste aller Anpassungen. So bleibt nachvollziehbar, was geändert wurde und warum, und die fachliche Entscheidung bleibt bei der Geschäftsstelle.
- Die DVS-konforme sechsstufige Skala ist ein eigener Fragetyp, eine Vorlage für die DVS-Halbzeitbewertung liegt bei. Wer nach dieser Methodik erhebt, muss die Skalen nicht selbst zusammenstellen.
- Der Modus ist bewusste Pflichtentscheidung ohne Voreinstellung: personalisiert, pseudonymisiert oder öffentlich ohne Anmeldung. Nach Antworteingang lässt er sich nicht mehr sinnvoll wechseln.
- Fünfzehn Fragetypen, dreisprachig, dazu Rechen-Tabellen mit deutscher Formelsprache. Spaltenüberschriften können mitwandern: Die Wahl des Haushaltsjahres am Formularanfang beschriftet die Finanzplan-Spalten.
- Jeder Schritt im Gespräch mit der KI wird als Version gespeichert und ist wiederherstellbar. Eine unabhängige Bilanz zeigt danach, welche Fragen wirklich geändert wurden — nicht, was die KI behauptet.
- Fehlt beim Absenden eine Pflichtangabe, landet niemand auf einer Fehlerseite: Die Frage wird benannt, markiert und angesprungen, alle übrigen Eingaben bleiben stehen.
- Nach der Abgabe gibt es eine Quittung als PDF mit allen Angaben, Finanzplan, Kartenausschnitt und Unterschrift.
- Ändert die Geschäftsstelle das Formular während der Befragung, bleiben vorhandene Antworten gültig und ausgewertet.
- Ein Vier-Augen-Weg ist zuschaltbar: einreichen, prüfen lassen, mit Pflicht-Anmerkungen zurückgeben. Solange er läuft, ist das Starten gesperrt.
- Ein Optimierer geht das fertige Formular noch einmal durch und schlägt Verbesserungen vor: unklare Formulierungen, fehlende Ausweichoption, unnötige Pflichtfelder.
- im Einsatz
Auswertung und Berichte in vier Sichten
Statistiken je Fragetyp, Rücklaufquote, Rohdaten-Export und Abgabe-PDF je Einreichung. Darauf setzt die Berichts-Engine auf: aus derselben Erhebung entstehen vier eigenständige Berichte für Vorstand, Geschäftsstelle, Mitglieder und Öffentlichkeit.
Im Einzelnen (8)
- Jede Sicht ist wirklich eine eigene: Der Vorstandsbericht endet in Beschlussvorlagen mit Verantwortung, Zeit und Aufwand je Empfehlung, der Pressebericht ist im Ton diplomatisch auch bei eigenen Schwachpunkten.
- Ausgabe als gesetztes PDF im Corporate Design der LAG: randloses Titelblatt, Marginalienspalte, Tabellen, dazu Diagramme, die aus den Daten gerechnet und nicht gemalt sind.
- Welche Aussage ein Diagramm verdient und welche Form dazu passt, entscheidet die KI mit; einzelne Diagramme lassen sich austauschen, ohne den ganzen Bericht neu zu erzeugen.
- Skalen werden erkannt und gegebenenfalls gedreht: Bei einer Schulnoten-Skala ist die niedrige Zahl der bessere Wert, und ein Balken, der das nicht weiß, lügt.
- Anlagen entstehen mit: der Original-Fragebogen und die aggregierten Antwortverteilungen.
- Jeder Bericht ist im Feld bearbeitbar, versioniert und mit „zuletzt bearbeitet" versehen. Fertige Berichte veröffentlichen sich selbst in den Dokumentenbestand, bei inhaltlicher Änderung als neue Fassung.
- Ein Word-Export gab es und wurde bewusst wieder entfernt: Ein Text, der außerhalb weiterbearbeitet wird, kommt nie zurück und verliert seine Herkunft.
- Testantworten der Geschäftsstelle zählen in keiner Statistik mit.
- im Einsatz
Einbettung in die LAG-Webseite
Öffentliche Formulare lassen sich in die eigene Webseite der LAG einbinden und übernehmen dort deren Farben, Schriften und Formen. Teilnehmende können zwischenspeichern, sich einen Fortsetzungs-Link schicken lassen und ihre Abgabe bis zur Frist ändern.
- im Einsatz
Mitgliederportal
Der vollständige Arbeitsplatz des einzelnen Mitglieds, bewusst anders gebaut als die Oberfläche der Geschäftsstelle: Aufgaben zuerst statt Module, Klartext statt Fachsprache, wenige große Ziele, für das Telefon gemacht und als App installierbar.
Im Einzelnen (8)
- Die Startseite beantwortet zwei Fragen: Was muss ich tun, und was ist neu? Jede Zeile ist anklickbar und führt zur Handlung — keine Sackgassen.
- Gehandelt wird im Portal, nicht über die Suche nach der richtigen E-Mail: abstimmen, bewerten, zu- oder absagen, Vollmacht erteilen, Beteiligung ausfüllen, Befangenheit erklären.
- Zwölf Bereiche laufen dort zusammen: Vorgänge, Termine, Dokumente, Beteiligungen, Nachrichten, Vollmachten, Ergebnisse, Protokolle, Befangenheit, die Wirkung der eigenen LAG, Profil und Sicherheit.
- Die Befangenheitserklärung wird im Portal ausgefüllt und dort elektronisch unterschrieben; das PDF entsteht daraus.
- Nach Abschluss eines Vorgangs sieht das Mitglied Ergebnis und eigene Abgabe — auch wer befangen war, sieht das Ergebnis, nur die Stimme blieb gesperrt.
- Der zweite Faktor ist für Mitglieder freiwillig und selbst ein- und abschaltbar; die Einrichtung ist auf dem Telefon mit kopierbarem Schlüssel gelöst, weil der QR-Code dort ins Leere führt.
- Die Mail bleibt Benachrichtigung und Rückfallweg. Beide Wege schreiben durch dieselben Funktionen, sonst driften sie auseinander und niemand merkt es.
- Wichtige persönliche Termine lassen sich am Mitglied hinterlegen und erinnern von selbst; sie erscheinen zugleich im LAG-Kalender.
- in Arbeit
Ergebnisse zurück an die Beteiligten
Wer mitgemacht hat, soll erfahren, was daraus wurde. Für Termine ist die Rückspiegelung gebaut, für Umfragen und Umläufe steht sie aus.
- geplant
Co-Pilot durch die Anwendung
Wer sagt „ich will einen Termin mit Kollegen abstimmen", wird durch die Schritte geführt. Das Markersystem und zwei Touren funktionieren; die Erkennung der Absicht aus freier Sprache fehlt noch.
- spätere Phase
KI-Förderberater für Antragsteller
Vorabeinschätzung eines Vorhabens in eigenen Worten: Passung zur Strategie, Indikatorbeitrag, Hinweise zu Vergaberecht und Beihilfen. Setzt eine Datenschutz-Folgenabschätzung voraus.
Domäne 05
Compliance und Audit-Sicherheit
5 von 9 im Einsatz
- im Einsatz
Audit-Trail auf jeder Operation
Jede schreibende Operation hinterlässt einen Eintrag mit Akteur, Zeitpunkt, Adresse und Kontext. Die Tabelle ist auf Datenbankebene gegen Änderung und Löschung gesperrt, nicht nur in der Anwendung.
- im Einsatz
Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten
Das Verzeichnis nach Artikel 30 DSGVO pflegt sich weitgehend selbst: Die Verarbeitungstätigkeiten stehen als Spezifikationen im Quelltext und werden bei jeder Auslieferung in das Verzeichnis jeder LAG abgeglichen.
Im Einzelnen (3)
- Eigene Anpassungen der LAG sind markiert und werden von künftigen Abgleichen nicht überschrieben.
- Freigeben darf nur der Vorstand. Mit der Freigabe entsteht ein unveränderlicher Stand mit den vollständigen Kontaktdaten des Verantwortlichen und des Datenschutzbeauftragten — der Nachweis für die Aufsicht.
- Die Stabsstelle darf hier bewusst nur lesen: Sie ist Wartung, nicht handelnder Verantwortlicher.
- im Einsatz
Dateninventur
Die Landkarte aller Datenbestände, erzeugt aus dem Quelltext selbst: je Tabelle Zweck, Sensitivität, DSGVO-Kategorie, betroffene Personen, Aufbewahrung und Löschverfahren, je Spalte ihre Personenbezugs-Klasse.
Im Einzelnen (2)
- Bei jeder Auslieferung wird gegen das echte Datenbankschema geprüft. Eine neue Tabelle ohne Beschreibung erscheint als Lücke — eine Dokumentationslücke wird sichtbar, statt unbemerkt zu bleiben.
- Ein reduzierter öffentlicher Export ohne Personenbezugs-Details steht für externe Prüfung und Nachnutzung bereit.
- im Einsatz
Signatur-Dienst in drei Stufen
Ein zentraler, objektunabhängiger Dienst für Bestätigungen und Unterschriften. Ausdrücklich keine qualifizierte Signatur und kein Ersatz der gesetzlichen Schriftform; der Hinweis läuft überall sichtbar mit.
Im Einzelnen (5)
- Stufe 1 ist die Bestätigung per Klick, ohne gezeichnetes Bild, aber beweissicher protokolliert mit Zweck-Schnappschuss, Zeitpunkt und gesalzenem Adress-Hash.
- Stufe 2 ist die gezeichnete Unterschrift mit Finger, Stift oder Maus. Wer am Rechner sitzt, scannt einen QR-Code, unterschreibt auf dem Telefon, und die Unterschrift erscheint am Rechner — ohne Login und ohne Neuladen.
- Stufe 3 ist der geführte Papierweg für gerichtsfeste Fälle: Druck-PDF erzeugen, unterschriebenes Original einscannen, Aufbewahrungsort vermerken, abschließen. Der Aufbewahrungsort ist Pflichtangabe, denn das Papier ist das Beweismittel.
- Jede Unterschrift ist über eine Prüfsumme an genau das unterzeichnete Dokument gebunden.
- Welche Stufe wofür gilt, stellt die Geschäftsstelle je Dokumenttyp selbst ein. Je Prozesstyp gibt es eine Mindeststufe, die sich nur erhöhen lässt.
- im Einsatz
Rollen- und Rechtesystem
Rechte werden je Rolle vergeben, im Zweifel wird verweigert. Die Standardrollen sind über eine eigene Oberfläche pflegbar, ohne Eingriff in den Quelltext.
Im Einzelnen (2)
- Die Sphären sind beidseitig hart getrennt: Interne kommen nicht in geschützte Portalseiten, Portal- und Mitgliederkonten nie in den Bereich der Geschäftsstelle.
- Der zweite Faktor ist für Geschäftsstelle, Vorstand, Beirat und Stabsstelle Pflicht; Mitglieder und Projektträger dürfen bewusst darauf verzichten.
- in Arbeit
De-minimis-Vorprüfung
Die Abfrage steht im Projektdatenblatt und wird ausgewertet; die beihilferechtliche Vorprüfung erscheint in der Abgabe-Quittung. Der Abgleich der Summen und die Vorlage an die Geschäftsstelle stehen aus.
- geplant
Vergaberechts- und Beihilfeprüfung
Prüfung ab den Schwellenwerten der Unterschwellenvergabeordnung und des Wettbewerbsrechts, Abgleich gegen die De-minimis-Verordnung und die Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung.
- geplant
Reaktion auf Prüfberichte
Maßnahmen-Tracking mit Wiedervorlage und Statusverfolgung gegenüber der Prüfstelle.
- spätere Phase
Qualifizierte elektronische Signatur
Fernsignatur nach eIDAS mit dauerhaft prüfbarem PDF. Setzt einen Vertrauensdiensteanbieter und eine Entscheidung über die Kostenträgerschaft voraus. Bis dahin bildet der Papierweg genau diesen Fall geführt ab.
Domäne 06
Öffentlichkeitsarbeit und Karten
4 von 7 im Einsatz
- im Einsatz
Video-Baukasten
Aus Aufnahmen wird ein Projektvideo, ohne ein Schnittprogramm zu können: Material wählen, Reihenfolge und Zuschnitt festlegen, Gestaltung wählen, im Hintergrund erstellen lassen. Ausdrücklich kein Zeitleisten-Editor — gebaut für Geschäftsstellen, die keine Zeit haben, Schnitt zu lernen.
Im Einzelnen (7)
- Der Abspann mit dem Förderhinweis ist Pflicht, nicht Geschmackssache: Er kommt aus einer Gestaltungsvorlage der LAG, hängt sich von selbst ans Ende und ist voreingestellt an.
- Untertitel entstehen aus der Spracherkennung, werden in einem Editor mit Zeitmarken gegengelesen und wahlweise als Datei mitgegeben oder fest ins Bild gerechnet.
- Einblendungen laufen bei durchlaufendem Ton in fünf Darstellungen: geteiltes Bild links oder rechts, Vollbild, Bild im Bild in einer oberen Ecke, mit wählbarem Bildausschnitt.
- Musik kommt aus einer Bibliothek mit Pflicht-Lizenznachweis, wird bei Sprache automatisch abgesenkt, und die Lautheit wird über alle Sequenzen auf ein Maß gebracht.
- Ausgabe in 16:9 und 9:16; Hochkant-Aufnahmen werden mit unscharfem Hintergrund eingepasst statt beschnitten.
- Fassungen sind nummeriert und bleiben erhalten. Der Renderdienst rechnet lange Filme in Etappen, damit der Speicherbedarf nicht mit der Länge wächst.
- Es gibt keinen Speichern-Knopf und darf keinen geben: Der Entwurf lebt auf dem Server.
- im Einsatz
Videomaterial als eigener Vorrat
Aufnahmen und Fotos liegen getrennt vom Dokumentenbestand in einer eigenen, mandantengetrennten Ablage — mit Bezug zum Vorhaben, Notizen, Person und einer Speicherübersicht zum Aufräumen.
Im Einzelnen (2)
- Der Upload trägt bis 2 GB und nimmt einen Abbruch nicht übel: Er setzt dort wieder auf, wo er stehengeblieben ist. Derselbe Dienst trägt auch den Akten-Import.
- Aufnahmen ohne gesprochenen Text sind ausdrücklich vorgesehen und als solche gekennzeichnet, weil sie für die Barrierefreiheit anders behandelt werden.
- im Einsatz
Kalender mit Abo-Link
Eine Zeitachse für alles: Sitzungen, entschiedene und laufende Terminabstimmungen, Beteiligungs-Zeiträume, Umlauf-Fristen, Stichtage wiederkehrender Vorgänge und Besuchsrunden, dazu frei gepflegte Termine.
Im Einzelnen (3)
- Vier Sichten und Kategoriefilter; ein Klick führt ins Fachmodul, wo der Eintrag herkommt. Ändern lässt er sich nur dort, nicht im Kalender.
- Je LAG ein Abo-Link für Outlook, Apple oder Google, den die Geschäftsstelle verteilt und bei Bedarf erneuert.
- Wer in mehreren LAGen arbeitet, bekommt zusätzlich einen persönlichen Link mit Häkchen je LAG, damit Test- und Demo-LAGen aus dem produktiven Kalender bleiben. Beim Abruf wird die Auswahl mit den aktiven Mitgliedschaften geschnitten: Wer eine LAG verlässt, verliert sie automatisch aus dem Feed.
- geplant
Öffentliche Tourseite und Tourfilm
Was auf einer Besichtigungstour entstanden ist, öffentlich zeigen: freigegebene Bilder, ein Tourfilm aus dem Video-Baukasten, dieselbe Perspektive drei Jahre später.
Konzept im Volltext → - geplant
Geo-Visualisierung der Vorhaben
Interaktive Karte aller Vorhaben mit Filtern nach Handlungsfeld, Status und Summe. Der Unterbau steht: Jedes Vorhaben trägt einen Ort mit vermerkter Genauigkeit.
- im Einsatz
Pressebericht aus einer Erhebung
Aus einer abgeschlossenen Erhebung entsteht ein veröffentlichungsfähiger Bericht für die Öffentlichkeit: eigener Ton, eigenes Titelblatt, eigene Diagrammauswahl. Der erste Teil des Öffentlichkeits-Auftrags ist damit gebaut.
Im Einzelnen (2)
- Der Ton ist ausdrücklich diplomatisch, auch wo die Erhebung eigene Schwachpunkte zeigt. Ein Bericht, den man nicht veröffentlichen kann, ist keiner.
- Die redaktionelle Endprüfung bleibt beim Menschen: Jeder Absatz ist vor der Weitergabe editierbar.
- spätere Phase
Pressemitteilungen aus Projekten, Storytelling, Bilanzbroschüre
Was für Erhebungen bereits läuft, fehlt noch für die Vorhaben selbst: Entwürfe für Presse und Newsletter aus Projektmeilensteinen, Projektgeschichten aus Akten und Vor-Ort-Material, am Periodenende die Bilanzbroschüre.
Domäne 07
Geschäftsstelle und Wissenskontinuität
15 von 17 im Einsatz
- im Einsatz
Kommunikations-Postfach
Die LAG-Post läuft durch LARO statt daneben. Eingehende Mails werden je LAG-Postfach abgeholt, automatisch dem richtigen Vorgang zugeordnet und formatiert angezeigt; geantwortet wird im Faden aus demselben Fenster.
Die Story dazu →Im Einzelnen (7)
- Aufgebaut wie ein gewohntes Postfach: Ordner links, Nachrichtenliste in der Mitte, Lesebereich rechts. Posteingang, Nicht zugeordnet, Gesendet, Archiv und Papierkorb.
- Antworten gehen über die LARO-Adresse hinaus. Die Rückantwort kommt deshalb wieder in LARO an und wird demselben Vorgang zugeordnet — der Faden reißt nicht ab.
- Angezeigt werden Absätze, Hervorhebungen, Listen und die Bilder, die zur Mail gehören. Externe Bilder, also die üblichen Zählpixel, werden entfernt, ebenso Skripte.
- Anhänge wandern automatisch in den Dokumentenbestand, als vertraulich markiert und mit Vermerk auf Absender und Betreff. Im Vorgangsverlauf stehen sie direkt unter ihrer Mail.
- Weiterleiten öffnet das gewohnte Verfassen-Fenster, vorbelegt mit Betreff, zitiertem Text und den nicht-vertraulichen Anhängen zur Auswahl.
- Gelöscht wird nie hart: Der Papierkorb ist wiederherstellbar, das Archiv verschiebt nur. Die Bezüge zu Vorhaben und Sitzungen bleiben in beiden Fällen erhalten.
- Beim Verfassen zeigt die Empfängerliste laufend, wer es bekommt, und weist ungültige Adressen aus. Die sendende Person bekommt eine Kontrollkopie.
- im Einsatz
Vorgang vorbereiten: der KI-Assistent am Posteingang
Der Assistent arbeitet wie ein mitdenkender Sachbearbeiter: Er liest den ganzen Faden statt der einzelnen Mail, wertet Anhänge samt ihrem Inhalt aus und bereitet den Vorgang vor. Er entscheidet nichts und führt nichts aus.
Im Einzelnen (5)
- Oben steht ein Satz Kurzfassung und darunter die vorbereiteten Aktionen als Knöpfe. Alles Weitere ist eingeklappt, damit niemand erst einen langen Text lesen muss, um zu sehen, was zu tun ist.
- Die Aktionen sind echte Aktionen, aber jede mit Bestätigung: Antwort in den Editor laden, Befangenheit eintragen, eine zurückgesendete Erklärung als Eingang bestätigen und ablegen.
- Welche Befangenheits-Aktion passt, leitet er aus dem tatsächlichen Registerstand ab. Ist die Erklärung schon bestätigt, schlägt er nichts vor.
- Entwürfe enden ohne Grußformel. Die Anrede und den echten Namen setzt LARO lokal dazu, damit die Grußformel nie durch die Cloud läuft.
- Nichts geht ohne Prüfung hinaus: Der Entwurf landet erst mit einem Klick im Editor und geht erst mit einem zweiten hinaus.
- im Einsatz
Zentraler Versand mit echtem Zustellstatus
Jede System- und Massenmail läuft über denselben Dienst: Vorschau im Klartext mit Empfängerliste, Kontrollkopie, persönliche Signatur der auslösenden Person, und je Empfänger der tatsächliche Zustellstatus, abgeglichen mit dem Mail-Protokoll.
Im Einzelnen (4)
- Mitglieder ohne Adresse verschwinden nicht still: Die Vorschau weist namentlich darauf hin.
- Große Anhänge gehen als gesicherter Abrufl-Link statt als Anhang, damit sie nicht am Postfach des Empfängers scheitern.
- Vertrauliche Dokumente sind vom Mitversand gesperrt, und der Versuch wird auf dem Server abgewiesen, nicht nur im Formular ausgeblendet.
- Empfänger außerhalb der Mitgliederliste werden als Chips mit Tippvorschlägen erfasst; einmal benutzte Adressen merkt sich LARO für das nächste Mal.
- im Einsatz
Dokumente und Medien
Jede Datei liegt genau einmal, versioniert und protokolliert, kategorisiert und verschlagwortet — und wird von dort in alle Module verknüpft. Ein Vier-Augen-Weg von Entwurf über Prüfung bis freigegeben ist zuschaltbar.
Im Einzelnen (4)
- Ein Dokument kann an beliebig vielen Objekten hängen, je Verknüpfung mit eigener Rolle und einem Schalter, ob es bei Mails zu diesem Objekt mitgeht.
- Neue Fassungen werden angehängt, nicht überschrieben; alle früheren bleiben abrufbar. Gelöscht wird weich und nur mit Begründung.
- Identische Dateien teilen sich den Speicher. In der Projektakte weist ein Hinweis auf inhaltsgleiche Dateien hin — typisch einmal als Mail-Anhang, einmal separat abgelegt. Gelöscht wird nichts von selbst.
- Jeder Download ist personenbezogen protokolliert, was bei Auskunftsersuchen zählt.
- im Einsatz
Kategorien und Einsortieren mit KI-Vorschlag
Womit die Unterlagen einsortiert werden, bestimmt die LAG selbst und nicht die Programmierung. Bis dahin war jede neue Kategorie ein Programmier-Auftrag.
Im Einzelnen (4)
- Der wichtigste Satz auf der Seite ist „Was gehört hier rein?". Er hilft beim Einsortieren und ist zugleich die Grundlage, nach der die KI später vorschlägt.
- Die KI bekommt genau diese eigenen Beschreibungen. Schlägt sie oft „Sonstiges" vor, ist das ein Hinweis, eine Kategorie anzulegen oder eine Beschreibung zu schärfen — und das wirkt sofort, ohne Entwicklung.
- Je Vorschlag stehen Konfidenz und eine Begründung, die das entscheidende Merkmal nennt. Nichts wird automatisch umsortiert.
- Der Lauf arbeitet auf dem Server weiter, auch wenn man die Seite verlässt.
- im Einsatz
Landeplatz für Dokumente
Externe Unterlagen landen per Ziehen und Ablegen in LARO, auch ganze Ordner samt Unterordnern, ohne Zippen. Steht man auf der Seite eines Vorhabens, fragt der Landeplatz „Wohin?" und legt sie auf Wunsch direkt in die Akte.
Im Einzelnen (3)
- Mails aus Outlook lassen sich ablegen und werden lesbar dargestellt, samt Anhängen und eingebetteten Bildern. Zugeordnet erscheinen sie zusätzlich im Kommunikations-Verlauf des Vorhabens.
- Kleine, vom Mailprogramm erzeugte Beifang-Dateien wie Signaturlogos werden als Mail-Medien eingestuft: auffindbar, aber nicht als Dokument in der Akte. Ein echter kleiner Anhang bleibt ein normales Dokument.
- Was sich noch nicht zuordnen lässt, bleibt einfach im Eingang liegen; ein Abzeichen am Knopf erinnert daran.
- im Einsatz
Volltextsuche und Dokumentenkorb
Der ganze Bestand ist im Volltext durchsuchbar, einschließlich der Dateien in ZIP-Archiven und der Anhänge an Meldungen. Gefundenes wandert in einen Korb und von dort als Mappe an einen Vorgang oder als Anhang in eine Mail.
Im Einzelnen (2)
- Der Korb hat einen Anzeiger im Kopf der Anwendung, damit man nicht vergisst, dass noch etwas darin liegt.
- Der Index wird als Hintergrundlauf mit Fortschrittsanzeige aufgebaut, nicht beim ersten Suchen.
- im Einsatz
Dokumente ansehen und bearbeiten, ohne LARO zu verlassen
Office-Dateien und PDF lassen sich direkt in LARO öffnen und bearbeiten. Für PDF gibt es einen eigenen, hellen Betrachter statt der dunklen Werkzeugleiste des Browsers.
Im Einzelnen (2)
- Vorschau mit Seiten-Miniaturen, Dateityp-Symbolen und der Möglichkeit, in ein anderes Format zu exportieren.
- Der Sinn ist nicht Bequemlichkeit: Eine Datei, die zum Bearbeiten heruntergeladen wird, kommt als zweite Fassung zurück oder gar nicht.
- im Einsatz
Übersicht als eigenes Dashboard
Die Startseite der Geschäftsstelle ist keine feste Kachelwand, sondern zusammenstellbar: Widgets für Fristen, Termine, laufende Umläufe, Fördersummen, Eingänge und das Tagebuch, per Ziehen angeordnet.
Im Einzelnen (2)
- Sie lädt sich unbemerkt selbst nach, damit niemand auf einen veralteten Stand schaut.
- Überfälliges ist überall gleich hervorgehoben, nicht in jedem Widget anders.
- im Einsatz
Mitglieder-Stammdaten
Das Personenverzeichnis der LAG mit Funktion, Interessengruppe, Kontaktdaten, Stimmberechtigung und den LEADER-Diversitätsmerkmalen. Einmal gepflegt, überall richtig: Anwesenheitslisten, Stimmkreise, Verteiler und das Befangenheits-Register speisen sich daraus.
Im Einzelnen (6)
- Die Interessengruppen definiert jede LAG selbst, mit Name, Kürzel und der Angabe, ob sie zur öffentlichen Hand zählt. Sie sind nicht fest verdrahtet.
- Ein Balken zeigt laufend die Verteilung gegen die Regel, dass keine Gruppe mehr als 49 Prozent der Stimmberechtigten stellen darf. Fehlende Zuordnungen werden rot markiert, weil sie die Prüfung verfälschen.
- Jede Stammdaten-Änderung erzeugt eine Versionszeile. Deshalb bleibt die Zusammensetzung des Gremiums zu jedem früheren Abstimmungszeitpunkt rekonstruierbar.
- Vertretungen stehen eingerückt unter ihrem Mitglied, zählen in keiner Kennzahl mit und folgen dem Mitglied auch durch Filter, damit kein Paar auseinandergerissen wird.
- Die Einrichtung des zweiten Faktors läuft über einen Link ohne Login, einzeln oder an alle Offenen zugleich.
- Ausgetreten heißt nicht gelöscht: Die Person verschwindet aus aktiven Zählungen und Verteilern, bleibt aber für die Historie erhalten.
- im Einsatz
Handbuch und Onlinehilfe
Ein durchgängiges Handbuch mit kontextbezogener Hilfe auf jeder Seite und automatisch erzeugten Bildschirmfotos aus einem Demo-Mandanten. Gespeist aus gepflegten Quellen je Modul, aus denen auch die Prozessdiagramme entstehen.
Im Einzelnen (3)
- Die Pflege dieser Quellen gehört verbindlich zu jeder Modul-Änderung, wie der Change-Log-Eintrag. Sonst veraltet die Hilfe still.
- Für neue Nutzer gibt es einen bebilderten Schnelleinstieg als PDF zum Ausdrucken.
- Veraltete Kapitel werden als solche gekennzeichnet, statt unbemerkt Falsches zu behaupten.
- im Einsatz
Prozessdiagramme nach BPMN 2.0
Aus derselben gepflegten Quelle erzeugt die KI ein vollständiges Prozessablaufdiagramm mit Pools und Schwimmbahnen je Rolle, Freigabe-Verzweigungen, Fristen und Anmerkungen — plus einer Textbeschreibung.
Beispiel ansehen →Im Einzelnen (3)
- Im Browser lassen sich Elemente verschieben und Texte ändern; gesichert wird als neue Fassung, nichts wird überschrieben.
- Export als XML für die Fachwerkzeuge der Organisationsentwicklung und als Vektorgrafik für Dokumente.
- Ändert sich die Quelle, erkennt LARO das Diagramm als veraltet und sagt es. Die Qualität folgt der Quelle: Eine lückenhafte Beschreibung ergibt ein lückenhaftes Diagramm.
- im Einsatz
Ideen und Wünsche
Beobachtungen und Verbesserungsvorschläge werden dort erfasst, wo sie auffallen, quer über alle LAGen. Die Stabsstelle moderiert und ordnet der Roadmap zu; angenommene Ideen speisen die öffentliche Roadmap dieser Webseite.
Zur Roadmap → - im Einsatz
Change-Log
Jede Änderung mit Datum, Wirkung und betroffenen Dateien, vom Auslieferungs-Skript selbst geschrieben. Quelle für die Einträge im Tagebuch dieser Webseite.
Zum Tagebuch → - im Einsatz
Zugänge, Rollen und Betriebssicherheit
Zugänge werden je LAG aus der Oberfläche verwaltet, Rollen und Rechte in einem eigenen Editor. Dazu die unscheinbaren Dinge, die im Betrieb zählen.
Im Einzelnen (7)
- Eine Präsenz-Übersicht zeigt, wer gerade angemeldet ist und wer zuletzt da war — nützlich, bevor man jemanden anruft.
- Automatische Abmeldung bei Untätigkeit und eine Obergrenze für die Sitzungsdauer.
- Passwort vergessen läuft als Selbstbedienung, ohne dass jemand in der Stabsstelle etwas zurücksetzt.
- Jede LAG hinterlegt ihr eigenes Erscheinungsbild: Logos, Farben und Titelbilder, die in Oberfläche, Mails und Berichten durchschlagen.
- Fehlermeldungen sind in verständlicher Sprache geschrieben; im Hintergrund geht ein Bericht an die Stabsstelle, ohne dass jemand ihn melden muss.
- Eine Durchsage-Funktion erreicht alle Nutzer, wenn etwas Wichtiges ansteht.
- Jede Nacht läuft eine verschlüsselte Datensicherung.
- geplant
Onboarding-Wissensbasis und Stellvertretung
Verfahrensdokumentation, Entscheidungshistorie und das ungeschriebene „so machen wir das hier" für neue Mitarbeiter, dazu Stellvertretungsregeln mit Übergabe-Dokumentation.
- geplant
Schulungsverfolgung und Geschäftsstellen-Haushalt
Nachweis der KI-Kompetenz nach Artikel 4 der EU-KI-Verordnung, Vergaberechts-Auffrischung, methodische Fortbildung. Dazu Sachkosten, Reisekosten, Honorare, Eigenmittel und Förderanteile der Geschäftsstelle.
Domäne 08
KI-Querschnittsdienste
7 von 11 im Einsatz
- im Einsatz
KI-Schicht als ein Dienst für alle Module
Die Module rufen nur „die KI". Welcher Anbieter, welches Modell, welche Grenzen und welcher Schutz gilt, ist einmal zentral gelöst und je Aufgabentyp in der Datenbank hinterlegt.
Im Einzelnen (3)
- Ein Modellwechsel ist damit Konfiguration und kein Eingriff in den Quelltext. Genau daran hängt, dass der eigene Inferenzserver später an dieselbe Stelle treten kann.
- Je Aufgabentyp gibt es einen Kostendeckel pro Aufruf, dazu Obergrenzen pro Tag und pro Person.
- Für Vorführungen lassen sich einzelne Aufgabentypen auf vorbereitete Skripte umstellen statt auf echte Modelle.
- im Einsatz
Pseudonymisierung in vier Stufen
Bevor ein Text das Haus verlässt, werden Personen- und Vorhabensbezüge ersetzt: erst gegen den bekannten Bestand an Mitgliedern und Vorhaben, dann kryptografisch je LAG mit verschlüsselter Rückauflösung, dann über Namenserkennung im Text für Personen, die LARO nicht kennt.
Im Einzelnen (4)
- Eine Pflichtprüfung blockt Klartext ohne Kontext, bevor er überhaupt hinausgeht.
- Die zurückkommende Antwort wird gegengeprüft, ob doch ein Klarname darin steht — auch einer, den das Modell erfunden hat.
- Der vollständige Original-Text bleibt bewusst nur in der eigenen Datenbank, für die Nachvollziehbarkeit. Nach außen geht die ersetzte Fassung.
- Für die Handschriftenerkennung gilt eine dokumentierte Ausnahme: Ein Foto einer Anwesenheitsliste lässt sich nicht maskieren. Die Bilddaten werden nicht gespeichert.
- im Einsatz
Protokoll und Kostenüberblick je KI-Aufruf
Jeder Aufruf wird mit Nutzer, Mandant, Aufgabentyp, Modell, Token, Kosten in Euro, Dauer und Objektbezug festgehalten. Daraus speisen sich die Kostenanzeigen direkt an den Objekten.
Im Einzelnen (2)
- Die Kosten stehen dort, wo sie entstehen: am Formular, an der Rechtsgrundlage, am Prozessdiagramm, am Protokoll — nicht nur in einer Gesamtsumme.
- Demo-Aufrufe werden getrennt ausgewiesen, damit die Zahlen des Pilotbetriebs belastbar bleiben.
- im Einsatz
Dokumenten-Dienst
Ein eigener Dienst, der PDF liest und PDF ausgibt: Klassifizierung, Extraktion, Texterkennung und Formular-Vorlagen. Er liest Projektdatenblätter und Bescheide ein und erzeugt die Druckstücke, die LARO wieder ausgibt.
Im Einzelnen (1)
- Er läuft als getrennte Anwendung mit eigener Laufzeit und ist von außen nicht erreichbar. Texterkennung hält eine Weboberfläche sonst auf.
- im Einsatz
Renderdienst für Video
Ein eigener Dienst, der lange Filme in Etappen rechnet, damit der Speicherbedarf nicht mit der Länge wächst.
Im Einzelnen (1)
- Er hat keine Schnittstelle nach außen, sondern holt seine Aufträge aus einer Warteschlange in der Datenbank. Damit überlebt ein angefangenes Video jeden Neustart, und ein abgestürzter Dienst verliert nichts als Rechenzeit.
- im Einsatz
Spracherkennung und Sprachausgabe
Sprachnotizen aus dem Feld werden zu Text, Videoton wird zu Untertiteln. Die geführte Erfassung vor Ort spricht mit, damit die Hände frei bleiben.
- im Einsatz
Entfernungsnetz und Geokodierung
Jedes Vorhaben bekommt einen Ort mit vermerkter Genauigkeit, von der Hausnummer bis zur Gemeindemitte, ohne stillen Rückfall auf den ungenaueren Wert. Zwischen den Orten liegt ein Netz gemessener Fahrzeiten.
Im Einzelnen (5)
- Wer einen Standort setzt, füllt nebenbei das Netz: Im Hintergrund werden die Strecken zu allen anderen bekannten Orten geholt. Danach ist jede Entfernungsfrage eine Abfrage von Millisekunden.
- Gerechnet wird gerichtet, weil Hin- und Rückweg sich um bis zu ein Drittel unterscheiden.
- Luftlinie ist hier unbrauchbar: Der Umweg liegt zwischen dem 1,4-Fachen und dem 6,6-Fachen, am Peenestrom über dem 20-Fachen. Man sieht ans andere Ufer und fährt eine halbe Stunde.
- War der Routing-Dienst nicht erreichbar, wartet das Speichern nie auf ihn: Der Ort wird vorgemerkt und nachts nachgerechnet.
- Auf einer Tour tatsächlich gemessene Zeiten werden nie überschrieben. Ein Reisebus mit 35 Personen ist langsamer als jedes Modell.
- geplant
Inferenzserver im Kreisnetz
Der eigene GPU-Server, gemeinsam mit weiteren Verwaltungen beschafft und betrieben. Bis dahin läuft die Inferenz über einen externen Anbieter, dem nur pseudonymisierte Texte übergeben werden.
Wie das heute läuft → - geplant
Wissensbasis mit Quellenverweis
„Was haben wir 2024 zum Thema Mobilität entschieden?" mit Belegstelle zu jeder Aussage, über Verordnungen, Strategie, Leitfäden und den eigenen Bestand. Setzt den Inferenzserver voraus.
- spätere Phase
Stilprüfung, Konformitätsprüfung, Leichte Sprache
Ausgehende Schreiben gegen den Hausstil prüfen, Dokumente gegen Richtlinie und Strategie, Texte in weitere Sprachen und in Leichte Sprache übertragen.
- spätere Phase
Vergleich zwischen LAGen
Anonymisierter Austausch guter Lösungen zwischen mehreren LAGen. Setzt voraus, dass mehrere LAGen die Plattform im Regelbetrieb nutzen.