LARO. Projekt-Hub · Stabsstelle Digitalisierung & IT

Wofür LARO da ist

Neun Hebel, an denen spürbar weniger Last bleibt.

LAG-Arbeit ist nicht eine Aufgabe, sondern Dutzende parallel. Sitzungen, Projekte, Berichte, Mitglieder, Mails, Fristen, Befangenheiten, Beschlüsse, Bewilligungen, Verwendungsnachweise — alles gleichzeitig, alles auf 1 bis 1,5 Stellen Geschäftsstelle. LARO greift an neun Stellen so tief ein, dass spürbar Luft entsteht.

§ Vorab — der Rahmen

Drei Zeitachsen, drei Akteursebenen — alles gleichzeitig.

LAG-Arbeit lässt sich nicht in einem Kalender abbilden. Sie spielt sich auf drei Zeitachsen ab, die sich überlagern — und auf drei Akteursebenen, die ständig miteinander reden müssen, aber selten zur gleichen Zeit am selben Ort sind. Wer das versteht, sieht die Hebel klar.

Zeitachse 1

Förderperiode

Strategische Klammer. Die aktuelle Periode ist 2023–2027 (in Mecklenburg-Vorpommern praktisch ab 1. Januar 2024 nach Genehmigung der LES). Auszahlungen können nach der n+3-Regel bis 2030 fließen. Bewerbung mit LES, Halbzeitevaluation, Abschlussevaluation, Neubewerbung. Selten, aber existenziell — die Anerkennung als LEADER-Region für die nächste Periode hängt daran.

Zeitachse 2

Jahresachse

Der Takt der Geschäftsstelle. Projektaufrufe (zwei bis drei pro Jahr), Sitzungsrhythmus des Entscheidungsgremiums, Tätigkeitsbericht, Monitoring-Update, Mittelbindungs-Stichtag, Mitgliederversammlung. Hier liegen die Spitzenlast-Wochen.

Zeitachse 3

Projektachse

Kontinuierlich, parallel. Jedes Projekt ein bis drei Jahre von der Idee bis zur Schlusszahlung. Bei 30 bis 50 Projekten pro Periode laufen permanent zehn bis fünfzehn parallel in unterschiedlichen Phasen.

Akteursebene 1

Geschäftsstelle

Ein bis eineinhalb hauptamtliche Stellen. Operativ. Hat das Wissen, macht die Vorbereitung — entscheidet aber nichts.

Akteursebene 2

Entscheidungs-Gremium

Ehrenamtlich besetzt — Bürgermeister, Vereinsvertreter, Wirtschafts- und Sozialpartner. Entscheidet alles Geld-Relevante, hat wenig Zeit, kommt in Sitzungen zusammen, verlässt sich vollständig auf die Vorbereitung der Geschäftsstelle.

Akteursebene 3

Außenwelt

Projektträger, Bewilligungsstelle (in MV das StALU), Landesministerium, Presse, BAG LAG. Schickt Anfragen, erwartet Antworten, prüft Akten.

Reibung entsteht überall dort, wo eine Information zwischen Achsen oder Ebenen wechseln muss — und das passiert ständig. LARO baut die Datenbasis so, dass diese Übergänge nicht mehr Arbeit kosten, sondern automatisch passieren.

Hebel 01

Projekt-Lebenszyklus — eine Akte, alles drin.

Der mit Abstand größte tägliche Hebel. Bei 30 bis 50 Projekten pro Periode entstehen hunderte einzelne Vorgänge, jeder mit Mailverkehr, Aktennotizen, Dokumenten, Erinnerungen. LARO baut hier eine durchgängige Akte pro Projekt — und gewinnt damit gleichzeitig die Datenbasis für alle Berichte.

Heute

Suchen, sortieren, zusammensuchen

Pro Anruf 10–15 Min Kontextaufbau
Anna??MailpostfachXExcel-ListeTelefonPPowerPointPDF-ArchivZETTEL-STAPEL≈ 1,5 h täglich nur Suchen
Mit LARO

Direkt weiterarbeiten

Ein Klick auf die Akte
1Erstberatung2Skizze3Förderprüfung4Antrag5Bewertung6Beschluss7Bewilligung8Umsetzung9Auszahlung10Verwendungs-N.ProjektakteAnna+10 h pro Woche frei

Anna · Geschäftsstelle FLP

1,2 Stellen, 32 laufende Projekte, Mittwochnachmittag

„Herr Maier ruft an, sein Projekt — welches noch mal? Ich erinnere mich, da gab's was mit dem Vergaberecht. Aber wo war die Mail vom Sachbearbeiter im StALU?"

Anna sucht. Im Mailpostfach, im Word-Ordner auf dem Netzlaufwerk, in ihrer Excel-Tabelle, im alten Notizheft. Pro Telefonat zehn bis fünfzehn Minuten Kontextaufbau, bevor sie überhaupt reden kann. Bei acht Anrufen am Tag ist das eineinhalb Stunden, in denen sie nichts weiterbringt — sie sucht.

↓ Klicken Sie sich durch den Lebenszyklus. Pro Schritt sehen Sie, was heute konkret anfällt — und was LARO daraus macht.

  1. 01

    Erstberatung geplant

    Eine Person mit einer Projektidee meldet sich. Anna nimmt auf, ordnet ein, sendet eine erste Einschätzung.

    Heute — was anfällt

    • Anruf oder Mail einer Privatperson, eines Vereins, einer Kommune
    • Anna fragt: Wer ist Träger, was ist die Idee, geschätzte Kosten, Zeitplan
    • Anna prüft im Kopf: Passt das zur Lokalen Entwicklungsstrategie? Welches Handlungsfeld? Welche Indikatoren betroffen?
    • Anna prüft im Kopf: Förderquote, Mindest- und Höchstbeträge, Vergaberecht-Schwellen, beihilferechtliche Lage (de-minimis, AGVO)
    • Anna schreibt eine Aktennotiz in Word, legt sie ins richtige Verzeichnis
    • Anna formuliert eine Mail mit Erst-Einschätzung an die Person
    • Anna trägt einen Eintrag in ihre Excel-Tabelle „Erstkontakte"

    Der Pain: Förder-Wissen muss bei jedem Anruf aus dem Kopf hervorgeholt werden. Pro Erstberatung 30 bis 90 Minuten, davon die Hälfte reine Recherche. Notizen verteilen sich auf Word + Excel + Mail.

    Mit LARO

    • Anna öffnet „Neue Beratungsanfrage" — ein Formular für Trägerschaft und Vorhaben in eigenen Worten
    • LARO legt automatisch eine Projekt-Akte an mit Status „Erstberatung"
    • Der KI-Förderberater liefert eine strukturierte Erst-Analyse: passendes Handlungsfeld der LES, Indikator-Vorschläge, geschätzte Förderquote, Vergaberecht-Hinweise mit Schwellenwerten, beihilferechtliche Einordnung — alles mit konkreten Quellen-Verweisen (welcher LES-Abschnitt, welche Verordnung)
    • Anna prüft die Analyse, korrigiert wo nötig, ergänzt fachliche Einschätzung
    • LARO erstellt einen formellen Beratungs-Vermerk als PDF — mit Anschreiben an die Person, Eckdaten, Einschätzung, nächsten Schritten
    • Versand direkt aus LARO heraus an die hinterlegte Mail-Adresse
    • Wiedervorlage „Skizze erwartet" wird automatisch eingerichtet — meldet sich, wenn die Frist abläuft

    Recherche entfällt — Anna prüft die Vor-Analyse, statt sie selbst zu erstellen.

    ✓ Was LARO hier tut

    • Stammdaten und Vorhaben in einem Erfassungs-Formular aufnehmen
    • Eine Projekt-Akte anlegen und dem Träger zuordnen
    • KI-gestützte Erst-Analyse erzeugen (LES-Match, Indikatoren, Förderquote, Vergaberecht-Hinweise, beihilferechtliche Einordnung) — mit konkreten Quellen-Verweisen
    • Den Beratungs-Vermerk als PDF gestalten und versenden
    • Eine Wiedervorlage „Skizze erwartet" einrichten und überwachen
    • Den Vorgang im prüfungsfesten Spurprotokoll festhalten

    ✗ Was LARO hier nicht tut

    • Das Telefonat oder Erstgespräch mit dem Träger führen
    • Die KI-Analyse ungeprüft als verbindliche Aussage übernehmen — die fachliche Prüfung bleibt bei Anna
    • Eine Förderzusage erteilen oder ein Projekt vorab ablehnen
    • Den Träger inhaltlich beraten oder strategisch lenken
  2. 02

    Projektskizze in Vorbereitung

    Der Träger reicht eine erste schriftliche Skizze ein. Anna prüft auf Vollständigkeit.

    Heute — was anfällt

    • Träger schickt seine Skizze als Word- oder PDF-Datei per Mail (oder per Post)
    • Anna druckt aus, liest, hängt in den Aktenordner
    • Anna trägt manuell die Eckdaten ins Excel ein: Titel, Träger, Gesamtkosten, Zeitplan
    • Anna prüft die Skizze auf Vollständigkeit gegen eine Checkliste — sind Wirkungs-Angaben da, Zeitplan, Eigenanteil, Kostenkalkulation?
    • Bei fehlenden Angaben: Mail an den Träger mit Nachforderung
    • Bei mehrfacher Überarbeitung: Skizze v1, v2, v3 — welche ist gerade aktuell? Mailpostfach durchsuchen

    Der Pain: Skizzen kommen in jedem denkbaren Format. Pflichtangaben müssen jedes Mal manuell durchgegangen werden. Doppelte Datenpflege in Mail-Ordner, Excel und Aktenordner. Versions-Verwirrung.

    Mit LARO

    • Anna sendet einen Link an den Träger („So reichen Sie Ihre Skizze ein") — direkt aus dem Beratungs-Vermerk verschickt
    • Der Träger öffnet das Online-Formular und füllt strukturiert aus: Trägerschaft, Vorhaben, Gesamtkosten, Eigenanteil, Zeitplan, geplante Wirkung, Handlungsfeld-Zuordnung, Anhänge (Lagepläne, Kostenvoranschläge)
    • Pflichtangaben werden direkt im Formular geprüft — keine unvollständigen Skizzen mehr
    • Mehrsprachiges Formular (DE/EN/PL) für fremdsprachliche Partner und Träger
    • Skizze landet automatisch in der Projekt-Akte (verlinkt mit der Beratung, weil die E-Mail-Adresse die gleiche ist)
    • Bei Iteration: jede Version wird automatisch versioniert; immer die aktuellste sichtbar, ältere bleiben einsehbar
    • Wenn die Skizze 14 Tage offen ist, geht eine freundliche Erinnerung an den Träger heraus
    • Anna sieht eine Übersicht: alle eingegangenen Skizzen mit Status und Vollständigkeit auf einen Blick

    Eingang, Eingangsbestätigung und Vollständigkeits-Check passieren automatisch.

    ✓ Was LARO hier tut

    • Das Skizzen-Online-Formular bereitstellen, mehrsprachig (Deutsch / Englisch / Polnisch)
    • Pflichtfelder live prüfen, bevor der Träger absenden kann
    • Eingangsbestätigung an den Träger automatisch versenden
    • Skizze in die richtige Projekt-Akte einhängen, Versionen sauber trennen
    • Anhänge (Lagepläne, Kostenvoranschläge) versionsfest ablegen
    • Erinnerung an den Träger, wenn die Skizze 14 Tage offen ist
    • Eine Übersichts-Liste aller eingegangenen Skizzen pflegen

    ✗ Was LARO hier nicht tut

    • Den Inhalt der Skizze fachlich bewerten (das macht die Förderfähigkeitsprüfung im nächsten Schritt)
    • Den Träger auf Bonität, Eignung oder Vereinszweck prüfen
    • Den Träger beim Ausformulieren der Skizze unterstützen
    • Entscheiden, ob die Skizze hinreichend für den nächsten Schritt ist — das prüft Anna
  3. 03

    Förderfähigkeitsprüfung geplant

    Die Skizze wird gegen LES, Auswahlkriterien, Vergaberecht und Beihilfen geprüft. Vor dem formalen Antrag.

    Heute — was anfällt

    • Anna prüft die Skizze gegen die LES (Handlungsfelder, Indikatoren, Auswahlkriterien)
    • Anna prüft die Plausibilität der Kostenkalkulation: Sind Pauschalen drin? Sind Marktpreise realistisch? Welche Belege wird der Träger später vorlegen müssen?
    • Anna prüft Vergaberecht: welche Schwellenwerte aus der UVgO sind anwendbar, welche Verfahrensart muss der Träger anwenden?
    • Anna prüft Beihilferecht: Ist die de-minimis-Höchstgrenze noch frei (seit 2024 nach EU-VO 2023/2831 bei 300.000 EUR rollierend über drei Jahre)? Greift alternativ die AGVO?
    • Bei grenzwertigen Fällen: Telefonat oder Mail mit dem zuständigen StALU-Sachbearbeiter
    • Anna verfasst eine schriftliche Stellungnahme — fördert oder nicht, mit Auflagen oder Nachforderungen

    Der Pain: Die zeitintensivste Prüfung vor dem formalen Antrag. Anna braucht Zugriff auf aktuelle LES, Förderrichtlinie M-V, Vergabe-Schwellenwerte (UVgO, GWB), AGVO, de-minimis-Verordnung, LAG-Auswahlkriterien — alles aus verschiedenen Quellen. Pro Prüfung zwei bis vier Stunden.

    Mit LARO

    • Anna startet die Förderfähigkeitsprüfung direkt aus der Projekt-Akte
    • Die KI prüft maschinell gegen die hinterlegte LES, die aktuelle Förderrichtlinie M-V, die Vergabe-Schwellenwerte und die Beihilfen-Verordnungen — und liefert eine strukturierte Liste:
    • ✓ erfüllt — pro Kriterium
    • ⚠ Klärungsbedarf — mit konkreter Frage
    • ✗ nicht förderfähig — mit Begründung und Quellen-Verweis
    • Anna prüft die Analyse, korrigiert falsche Annahmen der KI, ergänzt ihre fachliche Bewertung
    • LARO erstellt eine formelle Förderfähigkeits-Stellungnahme als PDF, mit Bezugnahme auf konkrete Paragraphen (LES-Abschnitt, Förderrichtlinie §..., AGVO Art. ...)
    • Versand an den Träger per Mail — entweder mit grünem Licht und nächsten Schritten, oder mit Auflagen / Empfehlung zur Weiterleitung
    • Status der Akte: „förderfähig" / „unter Auflagen" / „abgelehnt" — mit prüfungssicherem Spurprotokoll, wer wann was entschieden hat

    Aufwand verschiebt sich von Recherche und Tipparbeit zur fachlichen Prüfung.

    ✓ Was LARO hier tut

    • Die Skizze maschinell gegen LES, Förderrichtlinie, Vergabe-Schwellen und Beihilfen-Verordnungen prüfen
    • Eine strukturierte Liste pro Kriterium liefern: erfüllt / Klärungsbedarf / nicht förderfähig — mit Begründung und Quellen-Paragraph
    • Die Förderfähigkeits-Stellungnahme als PDF erzeugen, mit Bezugnahme auf konkrete Paragraphen
    • Die Stellungnahme an den Träger versenden (mit Auflagen oder Empfehlung zur Weiterleitung)
    • Den Akten-Status auf „förderfähig" / „unter Auflagen" / „abgelehnt" setzen — prüfungsfest auditiert

    ✗ Was LARO hier nicht tut

    • Die fachliche Letzt-Entscheidung treffen — die KI-Analyse ist Vorprüfung, nicht Bescheid
    • Mit der Bewilligungsstelle (StALU) die Detail-Klärung machen — das bleibt menschliches Telefonat oder Mail
    • Schwellenwerte oder Höchstgrenzen autonom verändern, wenn Verordnungen sich ändern (LARO wird gepflegt, nicht selbst-anpassend)
    • Eine Förderzusage erteilen — die kommt vom LAG-Votum und vom Bewilligungs-Bescheid des StALU
  4. 04

    Formaler Antrag geplant

    Der Träger reicht den formalen Förderantrag ein — heute meist über die StALU-Strecke.

    Heute — was anfällt

    • Träger reicht den formalen Antrag ein — in MV läuft das aktuell über das StALU als Bewilligungsstelle
    • Die LAG ist Vor-Filter und Empfehlungsgeber — Anna kümmert sich um die LAG-spezifische Dokumentation
    • Antrag-Eingang erfasst, Aufnahme in nächste Sitzung als möglicher Tagesordnungspunkt
    • Anna sammelt: Antragsanlagen, Bewertungsbogen, Bestätigungen, ggf. Nachweise
    • Mailverkehr mit dem StALU-Sachbearbeiter wird parallel zur Akte gehalten

    Der Pain: Bruchstelle zur Bewilligungsstelle — was läuft über das StALU, was bleibt LAG-intern? Doppelte Datenhaltung. Aktuelle Antrags-Status nur per Rückfrage erfahrbar.

    Mit LARO

    • Der Antrag wächst aus der bereits geprüften Skizze — keine Neuerfassung von Trägerdaten und Eckdaten
    • Pflichtfelder werden gegen die LES und das LAG-Punkteschema vorgeprüft
    • Anhänge werden in der Akte versioniert abgelegt — der jeweils aktuellste Stand ist klar gekennzeichnet
    • Übergabe an die Bewilligungsstelle: PDF-Bündel mit allen relevanten Anlagen, automatisch zusammengestellt
    • (Eine direkte digitale Übergabe an das StALU prüfen wir gerade — das hängt davon ab, was die Bewilligungsstelle unterstützt)
    • Status-Tracking: eingereicht, in Prüfung, Rückfrage, beschieden — Anna sieht den Stand laufend

    ✓ Was LARO hier tut

    • Die Antrags-Daten aus der bereits geprüften Skizze übernehmen
    • Pflichtfelder gegen LES und LAG-Punkteschema prüfen
    • Anhänge versioniert ablegen mit klar erkennbarem aktuellsten Stand
    • Ein PDF-Bündel zur Übergabe an die Bewilligungsstelle automatisch zusammenstellen
    • Status laufend pflegen (eingereicht / in Prüfung / Rückfrage / beschieden)

    ✗ Was LARO hier nicht tut

    • Den Antrag direkt beim StALU einreichen — die digitale Anbindung an die Bewilligungsstelle ist noch in Klärung
    • Den Bewilligungsbescheid erstellen oder ersetzen — das bleibt Aufgabe der Bewilligungsstelle
    • Trägerschafts- und Eignungs-Prüfungen, die der Bewilligungsstelle obliegen
  5. 05

    Bewertungsbogen und Punkteschema geplant

    Das Gremium bewertet den Antrag nach den LAG-eigenen Auswahlkriterien.

    Heute — was anfällt

    • Anna baut den Bewertungsbogen aus dem LAG-Auswahlkriterien-Katalog (Word-Vorlage)
    • Pro Kriterium muss eine Begründung hinterlegt werden, die aus dem Antrag herausgelesen wird
    • Versand der Vorlage an die Gremiums-Mitglieder vor der Sitzung
    • Mitglieder bewerten — manche kommen mit Stift, manche per Mail zurück
    • Befangenheits-Check muss Anna gegen die Mitgliederliste manuell prüfen — wer ist mit welchem Träger persönlich, beruflich, vereinsmäßig verbunden?
    • Punkte zusammenrechnen, Reihung erstellen

    Der Pain: Pro Antrag fünf bis zehn Auswahlkriterien, pro Kriterium ein Textblock — und das pro Sitzung für mehrere Anträge. Befangenheits-Abgleich manuell ist fehleranfällig.

    Mit LARO

    • Pro Auswahlkriterium ein vorgefüllter Begründungs-Block — die KI nimmt die relevanten Stellen aus dem Antrag und schlägt eine Erstformulierung vor
    • Anna prüft, korrigiert, ergänzt fachliche Einschätzung
    • Die Gremiums-Mitglieder sehen den Bewertungsbogen vor der Sitzung über einen persönlichen Link — kein Login nötig
    • Befangenheits-Abgleich passiert automatisch gegen die Mitgliederdaten — wer ist Antragsteller, in welchem Verein, welche Verwandtschaft
    • Befangene Mitglieder werden im Bogen markiert mit konkretem Hinweis
    • Punkte werden live aggregiert, Reihung automatisch

    ✓ Was LARO hier tut

    • Den Bewertungsbogen aus dem LAG-Auswahlkriterien-Katalog erzeugen
    • Pro Kriterium aus dem Antrag eine Erstformulierung der Begründung vorschlagen
    • Den Bewertungsbogen über persönliche Links an die Mitglieder zustellen — ohne Login-Hürde
    • Befangenheits-Abgleich gegen die Mitgliederdaten automatisch fahren und im Bogen markieren
    • Punkte live aggregieren, Reihung berechnen, Spurprotokoll führen

    ✗ Was LARO hier nicht tut

    • Die Bewertung selbst vornehmen — das bleibt Aufgabe des Gremiums
    • Befangenheits-Hinweise erfinden — sie kommen aus den Stammdaten, die die Mitglieder selbst gepflegt haben
    • Bewertungsbögen verbindlich genehmigen — der Vorstand gibt frei
  6. 06

    LAG-Votum (Sitzung) heute schon

    Das Entscheidungsgremium beschließt in der Sitzung über die Förderempfehlung.

    Heute — was anfällt

    • Sitzungs-Vorbereitung mit allen Anträgen als Tagesordnung
    • Pro Antrag: Beschluss-Wortlaut formulieren (heute meist im Protokoll mitgeschrieben)
    • Voten erfassen mit Hand: Ja, Nein, Enthaltung — pro Mitglied
    • Bei Ablehnung oder Enthaltung: Begründung aufschreiben (mündlich, ins Protokoll)
    • Ergebnis berechnen — angenommen / abgelehnt — und prüfen, ob das Quorum stand
    • Beschluss-Listen für die Geschäftsstelle aktualisieren

    Der Pain: Beschluss-Erfassung passiert oft mit Stift und Papier oder im Protokoll-Word-Dokument. Quorum-Berechnung im Kopf. Hinterher muss alles digitalisiert werden, wenn man's später wiederfinden will.

    Mit LARO

    • Beschluss-Wortlaut wird direkt in der Sitzungs-Maske erfasst — strukturiert, mit Bezug zum Antrag
    • Voten werden pro Mitglied einzeln eingegeben, mit Pflicht-Begründung bei Ablehnung oder Enthaltung
    • Quorum wird live angezeigt — gegen das Soll-Quorum der Sitzung
    • Befangenheits-Vermerk pro Beschluss automatisch übernommen
    • Ergebnis (angenommen / abgelehnt) wird automatisch berechnet
    • Der Beschluss-Wortlaut hängt versionsfest an der Projekt-Akte — und gleichzeitig im Sitzungs-Protokoll
    • Ein Beschluss-Auszug als PDF wird automatisch erstellt — für die Versendung an die Bewilligungsstelle

    Diese Funktion ist im aktuellen Pilot heute schon nutzbar.

    ✓ Was LARO hier tut

    • Die Sitzungs-Maske mit Tagesordnung, Anwesenheit und Beschluss-Vorlagen bereitstellen
    • Voten pro Mitglied einzeln erfassen, mit Pflicht-Begründung bei Ablehnung oder Enthaltung
    • Quorum live mitrechnen und das Ergebnis (angenommen / abgelehnt) automatisch bestimmen
    • Befangene Mitglieder beim Stimmrecht ausschließen — automatisch, dokumentiert
    • Den Beschluss-Wortlaut an die Projekt-Akte hängen und einen prüfungsfesten Beschluss-Auszug als PDF erzeugen

    ✗ Was LARO hier nicht tut

    • Die Sitzung leiten — das macht der Vorsitz
    • Die inhaltliche Diskussion lenken oder zusammenfassen
    • Politische Abwägungen treffen oder Mehrheiten organisieren
    • Den Beschluss-Wortlaut formulieren — das macht das Gremium
  7. 07

    Mitteilung an die Bewilligungsstelle geplant

    Beschluss und Bewertungsbogen gehen formell an das StALU.

    Heute — was anfällt

    • Anna stellt manuell ein PDF-Bündel zusammen: Beschluss-Auszug, Bewertungsbogen, Antrags-Eckdaten, Anlagen
    • Postversand oder verschlüsselter Mail-Versand an den StALU-Sachbearbeiter
    • Begleitschreiben formulieren — was ist beigelegt, was wird empfohlen
    • Versand-Datum dokumentieren, Eingangsbestätigung des StALU abwarten

    Der Pain: Manuelle PDF-Zusammenstellung pro Antrag. Anschreiben jedes Mal neu formuliert oder aus altem Mail kopiert. Versand-Status muss erfragt werden.

    Mit LARO

    • Das PDF-Bündel wird automatisch zusammengestellt: Beschluss-Auszug, Bewertungsbogen mit allen Begründungen, Antrags-Eckdaten, gewählte Anlagen — alles mit Stand zum Sitzungstag
    • Begleitschreiben aus Vorlage, mit den projektspezifischen Daten gefüllt
    • Anna prüft, ergänzt, klickt zu — und LARO versendet
    • Versand-Datum, Empfänger und Eingangs-Quittung werden in der Akte protokolliert
    • Bei späterer Rückfrage des StALU: Anhänge nachreichen direkt aus der Akte, ohne erneute Suche

    ✓ Was LARO hier tut

    • Beschluss-Auszug, Bewertungsbogen, Antrags-Eckdaten, Anlagen automatisch zu einem PDF-Bündel zusammenstellen
    • Begleitschreiben aus Vorlage füllen, projektspezifische Daten einsetzen
    • Versand an die Bewilligungsstelle aus der Akte heraus
    • Versand-Datum, Empfänger und Eingangs-Quittung in der Akte protokollieren

    ✗ Was LARO hier nicht tut

    • Den Bewilligungs-Bescheid erstellen — das ist Aufgabe der Bewilligungsstelle (StALU)
    • Den Bescheid juristisch prüfen, sobald er zurückkommt
    • Die Sicht der Bewilligungsstelle inhaltlich vertreten — nur die LAG-Empfehlung wird übermittelt
  8. 08

    Begleitung in der Umsetzung geplant

    Vor-Ort-Termine, Sachstands-Berichte, Mittelabflussprognose, Foto-Dokumentation.

    Heute — was anfällt

    • Vor-Ort-Termin abstimmen, hinfahren, Stand begutachten, Foto machen
    • Aktennotiz schreiben, Fotos in den Aktenordner
    • Mittelabflussprognose pflegen (Excel) — was wurde wann ausgezahlt, was steht aus
    • Bei Plan-Abweichungen: Mailverkehr mit dem Träger, ggf. Anpassungs-Antrag
    • Tagebuch der Begleitung — meist verteilt in Mails und Notizen

    Der Pain: Bei zehn bis fünfzehn parallel laufenden Projekten den Überblick zu behalten ist eine Vollzeit-Aufgabe für sich. Plan-Abweichungen fallen oft erst bei der nächsten Auszahlungs-Anforderung auf.

    Mit LARO

    • Vor-Ort-Termine im Akten-Verlauf hinterlegt — mit Datum, Ergebnis, Fotos, geplantem Folgetermin
    • Mittelabflussprognose live aus den Auszahlungsanträgen — kein paralleles Excel mehr
    • Bei Plan-Abweichungen wird ein Wiedervorlage-Eintrag erzeugt — entweder zur nächsten Sitzung oder zur Abstimmung mit dem Träger
    • Auf einer Übersichts-Seite sieht Anna alle laufenden Projekte mit Ampel-Status — grün läuft, gelb braucht Aufmerksamkeit, rot ist akut
    • Der Zustand jedes einzelnen Projekts ist jederzeit auf einen Blick sichtbar — auch für Vertretung im Krankheitsfall

    ✓ Was LARO hier tut

    • Vor-Ort-Termine in der Akte hinterlegen mit Datum, Ergebnis, Fotos, Folgetermin
    • Mittelabflussprognose live aus den Auszahlungsanträgen berechnen
    • Wiedervorlagen bei Plan-Abweichungen automatisch erzeugen
    • Eine Ampel-Übersichts-Seite für alle laufenden Projekte pflegen (grün / gelb / rot)
    • Vertretungs-tauglich machen: jeder Akten-Zustand auf einen Blick lesbar

    ✗ Was LARO hier nicht tut

    • Die Vor-Ort-Termine selbst durchführen — Anna fährt hin
    • Bauliche oder fachliche Begutachtungen vornehmen
    • Mit dem Träger über Plan-Abweichungen verhandeln
    • Anpassungs-Anträge inhaltlich bewerten — sie laufen wieder durch die Förderfähigkeitsprüfung
  9. 09

    Auszahlungsanträge geplant

    Belege werden eingereicht, Anrechnung gegen das Bewilligte.

    Heute — was anfällt

    • Träger reicht Belege ein (Rechnungen, Lohnnachweise, Vergabe-Dokumentation)
    • Anna prüft jeden Beleg gegen das bewilligte Budget
    • Anna addiert in Excel: was kumuliert ausgezahlt wurde, was noch im Topf ist
    • Anna prüft, ob die Belege fristgerecht (n+3) eingereicht sind
    • Auszahlungs-Empfehlung an die Bewilligungsstelle

    Der Pain: Die Halbzeitbewertung in M-V beschreibt explizit den enormen Verwaltungsaufwand bei der Abrechnung. Pro Auszahlungsantrag halbe bis ganze Tage. In Spitzenphasen (Jahreswechsel, Stichtage) Wochenarbeit.

    Mit LARO

    • Belege werden zur Akte hochgeladen, jedem Beleg automatisch eine Kostenposition zugeordnet
    • Kumulierte Anrechnung gegen das Bewilligte passiert automatisch — Anna sieht jederzeit, was ausgezahlt, was noch verfügbar, was potenziell verfällt
    • Vergabe-Dokumentation wird gegen die Vergabe-Schwelle geprüft (war das richtige Verfahren? sind alle Pflicht-Anlagen da?)
    • Frist-Ampel zeigt n+3-Stand pro Mittel-Tranche
    • Auszahlungs-Empfehlung als PDF, mit Beleg-Liste, kumuliertem Stand und Empfehlungs-Begründung
    • Versand an die Bewilligungsstelle direkt aus der Akte

    Anna verbringt nicht mehr Tage damit, Belege im Excel zu addieren.

    ✓ Was LARO hier tut

    • Belege zur Akte hochladen, jedem Beleg eine Kostenposition zuordnen
    • Kumulierte Anrechnung gegen das Bewilligte automatisch berechnen
    • Vergabe-Dokumentation gegen die Schwellenwerte prüfen (Verfahrensart, Pflicht-Anlagen)
    • n+3-Frist-Ampel pro Mittel-Tranche pflegen
    • Die Auszahlungs-Empfehlung als PDF mit Beleg-Liste und kumuliertem Stand erzeugen
    • Versand an die Bewilligungsstelle direkt aus der Akte

    ✗ Was LARO hier nicht tut

    • Den Auszahlungs-Bescheid erlassen — das ist Aufgabe der Bewilligungsstelle
    • Belege auf inhaltliche Richtigkeit prüfen (Marktüblichkeit, sachliche Plausibilität)
    • Vergaberechts-Verstöße autonom bewerten — die KI-Hinweise sind Vor-Prüfung, nicht Rechtsgutachten
    • Geld auszahlen oder Zahlungs-Verkehr abwickeln
  10. 10

    Verwendungsnachweis geplant

    Am Projekt-Ende: Nachweis, dass das Geld zweckgebunden ausgegeben wurde.

    Heute — was anfällt

    • Träger erstellt Sachbericht (Was wurde gemacht? Welche Wirkung wurde erreicht?)
    • Anna ergänzt aus ihrer Begleitung: Indikatorbeitrag, Foto-Dokumentation
    • Belegliste konsolidieren — was wurde bereits ausgezahlt, was kommt noch
    • Pflichtfelder durchgehen: Eigenanteil tatsächlich erbracht? Drittmittel-Vermerk korrekt? Vergabe-Dokumentation vollständig?
    • VN als Word-Dokument finalisieren, vom Träger unterzeichnen lassen
    • An die Bewilligungsstelle versenden

    Der Pain: Am Ende eines Projekts fängt die Akten-Rekonstruktion oft wieder bei Null an, weil die Daten verteilt sind. VN-Erstellung kann Tage dauern.

    Mit LARO

    • Der VN entsteht direkt aus der Akte — Eckdaten, Beleg-Liste, kumulierte Auszahlungen, Indikatorbeitrag, Foto-Dokumentation und alle Sachstands-Berichte sind bereits da
    • Der Sachbericht wird mit den Begleitungs-Notizen vorgefüllt — Anna und der Träger ergänzen die qualitative Wertung
    • Pflichtfelder werden vor Versand vollautomatisch geprüft — keine vergessenen Positionen mehr
    • Der Träger unterzeichnet digital, der VN geht als PDF an die Bewilligungsstelle
    • Die Akte wird ins Status-Archiv übernommen — bleibt aber für Prüfungen jederzeit zugänglich, lückenlos auditiert

    ✓ Was LARO hier tut

    • Den Verwendungsnachweis aus der bereits gepflegten Akte zusammenstellen — Eckdaten, Beleg-Liste, kumulierte Auszahlungen, Indikatorbeitrag, Foto-Dokumentation, Sachstands-Berichte
    • Den Sachbericht aus den Begleitungs-Notizen vorfüllen
    • Pflichtfelder vor Versand vollautomatisch auf Vollständigkeit prüfen
    • Die digitale Unterzeichnungs-Strecke für den Träger bereitstellen
    • Den fertigen Verwendungsnachweis als PDF an die Bewilligungsstelle versenden
    • Die Akte ins Archiv überführen, weiterhin prüfungs-zugänglich

    ✗ Was LARO hier nicht tut

    • Die qualitative Wertung des Sachberichts schreiben — das machen Träger und Geschäftsstelle
    • Den Verwendungsnachweis verbindlich abnehmen — das ist Aufgabe der Bewilligungsstelle
    • Endgültig über Erfüllung oder Nicht-Erfüllung der Förder-Auflagen entscheiden

Hebel 02

Berichtspflichten — Knopfdruck statt Zusammenkopieren.

Tätigkeitsberichte, Monitoring-Bögen, Mittelbindungs-Übersichten, LES-Fortschritt — all das wird mehrmals jährlich zusammenkopiert, obwohl die Daten schon da sind. Drei bis fünf Arbeitstage pro Bericht. LARO macht aus dem Bericht ein Aggregat der bereits vorhandenen Datenbasis — keine Zweitschrift, eine Sicht.

Heute

Sonntagabend, Stück für Stück

3–5 Tage Aggregations-Arbeit
SO 16:00PROTO12 DateienEXCEL8 DateienMAIL47 MailsPDF23 DateienTätigkeitsbericht 2026 — Entwurf.docxTätigkeitsbericht 2026Karin0/6 Bausteine · Sonntag
Mit LARO

Bericht aus laufender Datenbasis

Eine Stunde, der Sonntag bleibt frei
SO 16:00LARODatenbasisTätigkeitsbericht 2026.docx · LAROTätigkeitsbericht 2026Karin≈ 1 h prüfen, dann fertig

Karin · Geschäftsstellen-Leiterin VPK

drei Wochen vor Tätigkeitsberichts-Stichtag, Sonntagabend

„Ich brauche die Anzahl bewilligter Projekte je Handlungsfeld, den kumulierten Mittelabfluss, die WiSo-Anteile bei den Voten, die Indikator-Fortschritte, die Pressemitteilungen … alles steht irgendwo. Aber ich sitze trotzdem das Wochenende dran."

Karins Aufgabe ist nicht die Erhebung der Daten — die hat sie über das Jahr verteilt mehrfach in der Hand gehabt. Es ist die Aggregation, die sie kostet.

↓ Sieben wiederkehrende Berichte, alle aus derselben Datenbasis. Klicken Sie sich durch.

  1. A

    Tätigkeitsbericht (jährlich) geplant

    Aktivitäten, bewilligte Projekte, Mittelabfluss, Öffentlichkeitsarbeit. Adressat: Vorstand, Land, Mitglieder.

    Heute — was anfällt

    • Bewilligte Projekte aus der Excel-Tabelle abzählen, je Handlungsfeld gruppieren
    • Mittelabfluss aus den Bewilligungsbescheiden ins Excel addieren
    • Sitzungsprotokolle durchsuchen für die Voten und WiSo-Anteile
    • Sachberichte der Träger durchsehen für den Indikator-Fortschritt
    • Mailpostfach durchsuchen nach versandten Pressemitteilungen
    • Karin schreibt den Begleittext, fügt Diagramme aus Excel ein

    Der Pain: Drei bis fünf Tage Aggregations-Arbeit. Die Daten sind alle vorhanden — aber jede Auswertung erfordert manuelle Zusammenstellung aus zwei bis fünf Quellen.

    Mit LARO

    • Berichts-Vorlage „Tätigkeitsbericht" auswählen — Berichtszeitraum eingeben
    • LARO aggregiert automatisch: Projekte je Handlungsfeld, Mittelabfluss, WiSo-Anteile aus den Sitzungs-Voten, Indikator-Fortschritt aus den Begleitungs-Akten, Öffentlichkeitsarbeit aus den dokumentierten Pressemitteilungen
    • Diagramme werden direkt aus den Daten erzeugt — keine Excel-Bastelei
    • Karin prüft die Aggregate, ergänzt narrative Passagen, gibt frei
    • Quellenverifikation pro Aussage: jede Zahl hat einen Klick-Link zur Quelle (welcher Beschluss, welche Sitzung, welcher Indikator)
    • Export als PDF im LAG-Corporate-Design
  2. B

    Monitoring-Update (halbjährlich) geplant

    Indikator-Stände, Zielerreichung, Ranking-Liste, Finanzplan-Diagramm.

    Heute — was anfällt

    • Pro Indikator den aktuellen Stand aus den Projekt-Sachberichten heraussuchen
    • Soll-Ist-Vergleich rechnen: wo steht die LAG gegenüber den LES-Zielen?
    • Ranking-Liste der bewilligten Projekte erstellen — sortiert nach Punktzahl, mit Bewilligungsstatus
    • Finanzplan-Diagramm aktualisieren: gebunden, ausgezahlt, frei

    Mit LARO

    • Indikator-Stände werden live aus den Begleitungs-Daten der laufenden Projekte gezogen
    • Soll-Ist-Vergleich gegen die LES-Zielwerte automatisch — mit Ampel-Bewertung
    • Ranking-Liste aus den Bewertungsbögen, sortierbar, exportierbar
    • Finanzplan-Diagramm direkt aus den Bewilligungs- und Auszahlungs-Daten
    • Veröffentlichung als interaktive Übersicht (analog zum Beispiel des Landkreises Deggendorf) oder als PDF
  3. C

    Mittelbindungs-Stichtag (n+3) geplant

    Wieviel ist gebunden, wieviel ausgezahlt, wieviel droht zu verfallen.

    Heute — was anfällt

    • Pro Bewilligung: wann wurde gebunden, was ist die n+3-Frist?
    • Pro Auszahlungsantrag: wann wurde was ausgezahlt?
    • Differenz pro Projekt rechnen — wieviel droht im laufenden Jahr zu verfallen?
    • Überleitung in eine Stichtags-Übersicht für die Bewilligungsstelle

    Der Pain: Verfallende Mittel kosten die LAG nicht direkt Geld, aber das Land — die LAG steht am nächsten Stichtag schlechter da. Aktuelle Stände nur per Excel-Buchhaltung.

    Mit LARO

    • Pro Projekt eine Frühwarn-Ampel: grün (Auszahlung im Plan), gelb (mahnen), rot (akut Verfallsgefahr)
    • Aggregierte Stichtags-Übersicht zum Stichtag automatisch — gebunden, ausgezahlt, gefährdet, frei
    • Anna sieht zwei Wochen vor dem Stichtag, wo sie nachhaken muss — beim Träger oder bei der Bewilligungsstelle
  4. D

    LES-Fortschritts-Bericht geplant

    Pro Handlungsfeld der Stand der LES-Umsetzung.

    Heute — was anfällt

    • Pro Handlungsfeld Projekte zählen, Mittel addieren
    • Indikatoren-Beitrag aus den Sachberichten zusammensuchen
    • Wirkungs-Stories formulieren — anekdotisch, aus dem Gedächtnis

    Mit LARO

    • Die LES wird als lebendes Dokument geführt — pro Handlungsfeld werden die zugeordneten Projekte und Indikatoren live gezeigt
    • Wirkungs-Stories werden aus den Begleitungs-Notizen und Sachberichten verdichtet
    • Auf Knopfdruck als Bericht-Sicht für Vorstand, Mitgliederversammlung oder Öffentlichkeit verfügbar
  5. E

    Halbzeit-Selbstevaluierung heute schon

    DVS-konform, dreigliedrig: Inhalte/Strategie, Prozesse/Strukturen, Aufgaben des Regionalmanagements.

    Heute — was anfällt

    • Selbstevaluierungs-Bogen nach DVS-Leitfaden zusammenstellen — Word-Vorlage
    • An die LAG-Mitglieder versenden — Mail mit Anhang
    • Antworten zurück — als Word-Datei oder Papier — manuell zusammenführen
    • Auswertung der Skalen in Excel, Auswertung der Freitexte „nach Augenmaß"
    • Bericht zusammenstellen — pro Bewertungsbereich

    Der Pain: Die Halbzeitevaluierung ist methodisch anspruchsvoll und zeitaufwändig. Klassische Befragungs-Software ist für LAG-Größen überdimensioniert. Excel-Auswertung qualitativ schwach.

    Mit LARO — verfügbar

    • DVS-konforme Vorlage „Halbzeit-Befragung" einsatzbereit — drei Bewertungsbereiche, DVS-konforme 6er-Skala, Freitext für Anmerkungen
    • Versand mit persönlichen Antwort-Links an die LAG-Mitglieder — keine Anmeldung in LARO nötig
    • Mehrsprachig (Deutsch, Englisch, Polnisch) für Mitglieder mit unterschiedlicher Erstsprache
    • Antworten landen automatisch strukturiert in der Auswertung
    • KI-gestützte Themen-Cluster der Freitext-Antworten — gruppiert nach Inhalt, mit wörtlichen Beispielzitaten
    • Stimmungs-Verteilung der Freitexte (sehr positiv bis sehr negativ)
    • Drei sicht-spezifische Zusammenfassungen auf Knopfdruck: für den Vorstand (knapp, mit Empfehlungen), für die Geschäftsstelle (mit Folgeaktionen), für die Öffentlichkeit (laienverständlich)

    Die Halbzeit-Befragung kann eine LAG mit LARO heute schon durchführen.

  6. F

    Bürgerbefragung / Stimmungsbild heute schon

    Anlassbezogen — z. B. zu einer geplanten Maßnahme im Ort.

    Heute — was anfällt

    • Befragung in einer externen Online-Plattform aufsetzen oder als PDF-Formular erstellen
    • Distribution organisieren — wer bekommt den Link, wie kommt er auf die LAG-Webseite
    • Antworten sammeln, in Excel zusammenführen
    • Auswertung der Freitexte manuell — sortieren, gruppieren, beispielhaft zitieren
    • Ergebnis-Bericht für den Vorstand

    Mit LARO — verfügbar

    • Befragung in Sekunden generiert — die KI baut das Formular aus einer formlosen Beschreibung („Wir wollen wissen, wie die Bürger zur Sanierung des Marktplatzes stehen, mehrsprachig, anonym, vier bis sechs Fragen")
    • Anonymes Formular für die Bürger, mobil-optimiert (Handy-tauglich)
    • Einbettung in die LAG-Webseite als Vorschau-Fenster — die Bürger müssen nicht zu LARO wechseln, das Formular erscheint im Look der LAG-Webseite
    • Auswertung mit KI-Themen-Clustern und Stimmungs-Verteilung — wie bei der Halbzeit-Befragung
    • Drei sicht-spezifische Zusammenfassungen für Gremium, Geschäftsstelle, Öffentlichkeit

✓ Was LARO bei den Berichten tut

  • Die Aggregate live aus der laufenden Datenbasis bilden — Projekte je Handlungsfeld, Mittelabfluss, Voten, Indikator-Stände
  • Diagramme und Tabellen aus den Daten direkt erzeugen — keine Excel-Bastelei
  • Quellenverifikation pro Aussage: jede Zahl hat einen Klick-Link zur Quelle
  • Berichts-Vorlagen pro Berichtstyp bereitstellen (Tätigkeit, Monitoring, Mittelbindung, LES-Fortschritt, Halbzeit, Bürgerbefragung)
  • Mehrsprachige Befragungs-Strecken mit KI-Cluster und Sentiment ausführen — bei Halbzeit und Bürgerbefragung heute schon
  • Sicht-spezifische Zusammenfassungen für Vorstand, Geschäftsstelle und Öffentlichkeit auf Knopfdruck erzeugen
  • Export im LAG-Corporate-Design liefern

✗ Was LARO bei den Berichten nicht tut

  • Narrative Wertungen schreiben — die kommen von der Geschäftsstelle, nicht aus der KI
  • Daten erfinden, die nicht gepflegt wurden — was nicht im System ist, ist im Bericht nicht
  • Indikator-Definitionen ändern oder LES-Inhalte umformulieren
  • Den Bericht verbindlich freigeben — das macht der Vorstand der LAG
  • Politische oder strategische Bewertungen treffen

Hebel 03

Sitzungs-Pipeline — die Sitzung ist nicht das Problem.

Die Sitzung selbst dauert zwei bis drei Stunden. Die Vor- und Nachbereitung kostet pro Sitzung eineinhalb bis zwei Tage. Bei vier bis sechs Sitzungen pro Jahr plus Mitgliederversammlung sind das acht bis zwölf Tage Geschäftsstellen-Arbeit. LARO greift an jedem einzelnen Schritt — die Sitzung selbst läuft nicht schneller, aber sie kostet drumherum spürbar weniger Zeit.

Heute

Donnerstag 17 Uhr — händisch

1,5–2 Tage pro Sitzung, oft länger
PIPELINE · MONTAGS-SITZUNG · 12 STATIONEN01Tages-ordnung02Beschluss-vorlagen03Befangen-heit04Einladung05Quorum06Anwesen-heit07Mit-schnitt08Beschluss-Erfassung09Hybrid10Proto-koll11Tracking12Umlauf0/12 Stationen · 17:20 Uhr
Mit LARO

Alles steht, bevor Anna kommt

≈ 1 h prüfen statt 2 Tage bauen
ProjektaktenMitgliederdatenSitzungs-VorlagenPIPELINE · BAUT SICH AUS DEN AKTEN AUF01Tages-ordnung02Beschluss-vorlagen03Befangen-heit04Einladung05Quorum06Anwesen-heit07Mit-schnitt08Beschluss-Erfassung09Hybrid10Proto-koll11Tracking12UmlaufAnna0/12 geprüft · 17:5 Uhr

Anna · Donnerstag, 17 Uhr

Vorstandssitzung am Montag, fünf Beschlussvorlagen offen

„Ich brauche die Tagesordnung bis Montag, fünf Beschlussvorlagen aus den eingegangenen Anträgen, die Wiedervorlagen aus der letzten Sitzung, das Quorum-Soll, eine Einladung an dreizehn Adressen und am Dienstag dann das Protokoll. Und ich habe noch zwei Träger-Termine am Freitag."

Was Anna nicht hat, ist Zeit. Was sie braucht, ist Vorarbeit, die sich von selbst aufstellt.

↓ Was rund um eine Sitzung passiert. Drei Phasen, zwölf Schritte.

  1. 1

    Tagesordnung schlägt sich vor heute schon

    Vor der Sitzung — Anna sieht, was zu besprechen ist.

    Heute — was anfällt

    • Anna geht durch die letzten Sitzungs-Protokolle — was war als Wiedervorlage markiert?
    • Anna prüft den Eingang der letzten Wochen — neue Skizzen, neue Anträge, neue Probleme
    • Anna baut die Tagesordnung als Word-Dokument — Begrüßung, Genehmigung Vor-Protokoll, Berichte, Anträge, Verschiedenes

    Mit LARO — verfügbar

    • LARO sammelt automatisch zusammen: offene Beschlüsse aus früheren Sitzungen, Wiedervorlagen mit Frist im Sitzungs-Zeitraum, neue entscheidungsreife Anträge
    • Anna sortiert per Drag-and-Drop, ergänzt eigene Punkte, fertig
    • Bei wiederkehrenden Sitzungen kann sie eine Vorlage nutzen — Standard-TOPs sind dann vorbelegt
  2. 2

    Beschlussvorlagen aus der Akte geplant

    Pro entscheidungsreifem Antrag eine vorgefüllte Vorlage.

    Heute — was anfällt

    • Pro Antrag: Anna baut eine Beschlussvorlage als Word-Dokument
    • Eckdaten aus dem Antrag herausschreiben, Bewertungsbogen einfügen, Empfehlung formulieren
    • An die Mitglieder verschicken — als Mail-Anhang oder per Post

    Der Pain: Pro Antrag eine halbe Stunde Vorlagen-Bauen. Bei fünf Beschluss-Vorlagen pro Sitzung mehrere Stunden allein für die Vorlagen.

    Mit LARO

    • Pro entscheidungsreifem Antrag wird eine Beschlussvorlage automatisch aus der Projekt-Akte gebaut: Eckdaten, Bewertungsbogen mit allen Begründungen, Förderfähigkeits-Stellungnahme, Empfehlung
    • Anna prüft, ergänzt eigene Hinweise, gibt frei
    • Die Mitglieder sehen die Vorlage über einen persönlichen Link eine Woche vor der Sitzung — aktuell bleibend, falls die Vorlage noch geändert wird
  3. 3

    Befangenheits-Abgleich automatisch in Vorbereitung

    Wer ist mit welchem Antragsteller verbunden?

    Heute — was anfällt

    • Anna geht die Mitgliederliste durch und prüft pro Beschluss-relevantem Antrag: wer ist persönlich, beruflich, vereinsmäßig mit dem Träger verbunden?
    • Befangenheits-Vermerke werden im Beschlussvorlagen-Dokument notiert
    • In der Sitzung wird vor dem Beschluss erneut darauf hingewiesen

    Der Pain: Manuell und fehleranfällig — bei prüfungsrelevanten Beschlüssen kann ein übersehener Befangenheits-Fall die Bewilligung gefährden.

    Mit LARO

    • Die Befangenheits-Hinweise sind pro Mitglied in den Stammdaten hinterlegt (Verein, Familie, Beruf)
    • Pro Beschluss-Vorlage wird automatisch geprüft, welche Mitglieder potenziell befangen sind
    • Vermerk in der Vorlage und in der Sitzungs-Maske — sichtbar für alle, dokumentiert in der Beschluss-Spur
  4. 4

    Einladung mit Direkt-Antwort heute schon

    Mail mit Termin direkt für den Kalender, Antwort aus der Mail heraus.

    Heute — was anfällt

    • Anna baut die Einladungs-Mail in Outlook
    • Termin ins Kalender-Format überführen, manuell anhängen oder Outlook-Termin separat verschicken
    • Anhänge: Tagesordnung, Beschlussvorlagen, ggf. Hintergrund-Dokumente
    • Empfänger-Liste pflegen — wer ist diesmal eingeladen, gibt es Gäste, sind alle mit aktueller Mail-Adresse?
    • Antworten der Mitglieder kommen per Mail zurück — Anna pflegt das Anwesenheits-Excel
    • Bei Termin-Änderung: alle nochmal anschreiben, mit Hinweis auf was geändert wurde

    Mit LARO — verfügbar

    • Einladungs-Mail wird automatisch aus den Sitzungs-Daten gebaut — mit Anhang für den Kalender (lässt sich in Outlook, Apple Mail, Google Calendar mit einem Klick übernehmen)
    • Tagesordnung und Beschlussvorlagen sind verlinkt — die Mitglieder klicken einmal, sehen alles
    • Direkte Antwort aus der Mail — Zusage, Vorbehalt oder Absage mit einem Klick, ohne Login in LARO
    • Erinnerung kurz vor der Sitzung an alle, die noch nicht geantwortet haben — automatisch
    • Bei Termin- oder Ortsänderung: Aktualisierungs-Mail mit deutlich markierten Änderungen (alt durchgestrichen, neu fett)
  5. 5

    Quorum-Live-Anzeige heute schon

    Reicht die zugesagte Anzahl für die Beschlussfähigkeit?

    Heute — was anfällt

    • Anna zählt manuell die zugesagten Mitglieder gegen das Quorum-Soll
    • Bei knapper Lage: Telefonate, um zu wackelnde Zusagen zu festigen

    Mit LARO — verfügbar

    • Stand der Zusagen sichtbar — gegenüber dem Soll-Quorum der Sitzung
    • Bei knapper Lage: Anna sieht, welche Mitglieder noch nicht geantwortet haben — gezielter Telefon-Push
  6. 6

    Anwesenheit aus den Antworten heute schon

    Während der Sitzung — wer ist da, wer fehlt, wer kam später.

    Heute — was anfällt

    • Anwesenheits-Liste auf Papier, am Sitzungs-Eingang ausgelegt
    • Mitglieder unterschreiben, Anna gibt es danach ins Excel
    • Nachzügler werden separat vermerkt

    Mit LARO — verfügbar

    • Wer per Mail zugesagt hat, ist in der Anwesenheits-Maske vorbelegt
    • Anna hakt physische Anwesenheit ab, ergänzt Nachzügler oder kurzfristig Verhinderte — kein Excel mehr
    • Stimmberechtigung pro Sitzung ist anpassbar (z. B. bei Befangenheit oder Vertretung)
  7. 7

    Live-Mitschnitt mit Sprecher-Zuordnung Phase 2

    Wer hat was gesagt — automatisch erkannt und zugeordnet.

    Heute — was anfällt

    • Protokollführer schreibt mit (Stichworte, ggf. wörtliche Zitate)
    • Nachträglich aus dem Gedächtnis ergänzen

    Mit LARO — Phase 2

    • Lokale Sprach-zu-Text-Erkennung (kein externer Cloud-Dienst, alle Daten bleiben im Hause)
    • Sprecher werden anhand der Stimmen unterschieden — wenn Frau Lang spricht, kommt der Beitrag unter ihrem Namen ins Protokoll
    • Beschluss-Erkennung aus dem Sprechverlauf — wenn jemand „Ich beantrage" sagt, wird das markiert
    • Voraussetzung: eigene Datenschutz-Folgen-Abschätzung (DSFA) — kommt in einer späteren Phase
  8. 8

    Beschluss-Erfassung mit Begründungspflicht heute schon

    Wortlaut, Voten, Ergebnis — direkt in der Sitzung erfasst.

    Heute — was anfällt

    • Pro Beschluss: Wortlaut wird im Protokoll mitgeschrieben
    • Voten werden gezählt — Hand hoch, abgehakt
    • Bei Ablehnung oder Enthaltung: Begründung sollte erfasst werden, oft fehlt sie hinterher
    • Ergebnis und Quorum-Prüfung im Kopf

    Mit LARO — verfügbar

    • Beschluss-Wortlaut wird direkt in der Sitzungs-Maske erfasst
    • Pro Mitglied wird das Votum eingegeben — Ja, Nein, Enthaltung — mit Pflicht-Begründungsfeld bei Ablehnung oder Enthaltung
    • Befangene Mitglieder werden automatisch ausgeschlossen vom Stimmrecht
    • Ergebnis (angenommen / abgelehnt) wird automatisch berechnet
    • Quorum-Prüfung läuft live
    • Der Beschluss-Wortlaut wird automatisch der Projekt-Akte zugeordnet
  9. 9

    Hybride Sitzung möglich Phase 2

    Vor-Ort und online gemischt, mit gleichberechtigter Beteiligung.

    Heute — was anfällt

    • Hybride Sitzungen sind oft technisch behelfsmäßig — Laptop in der Mitte, Mikro-Probleme, Online-Teilnehmer hören schlecht
    • Abstimmungen ungleichmäßig — wer online sitzt, hebt im Zweifel keine Hand

    Mit LARO — Phase 2

    • Online-Teilnehmer voten direkt in der Sitzungs-Maske, mit Begründungspflicht wie alle anderen
    • Beschlussvorlagen sind während der Sitzung für alle einsehbar
  10. 10

    Protokoll-Erstellung in vier Tiefen Phase 2

    Beschluss-, Ergebnis-, Verlaufs- oder Wortprotokoll auf Knopfdruck.

    Heute — was anfällt

    • Protokollführer schreibt das Protokoll ab dem Sitzungs-Tag — meist Word, mit Mitschrift und Erinnerung
    • Beschluss-Wortlaute manuell zusammengetragen
    • Versand des Entwurfs an alle Mitglieder per Mail mit Anhang
    • Mitglieder antworten per Mail mit Korrekturen oder Anmerkungen — zurück ins Mailpostfach
    • Anna sammelt Anmerkungen, prüft, arbeitet sie ein, schickt eine neue Version
    • Vor der nächsten Sitzung: Erinnerungs-Mail an Mitglieder, das Protokoll zu lesen
    • In der nächsten Sitzung: Protokoll als Tagesordnungspunkt zur Genehmigung — bei Diskussion erneuter Anmerkungs-Loop

    Der Pain: Pro Sitzung ein halber bis ganzer Tag fürs Protokoll. Oft Sonntagabend. Anmerkungs-Bearbeitung in mehreren Mail-Runden, Versions-Verwirrung garantiert.

    Mit LARO — Phase 2

    • Aus dem Sitzungs-Mitschnitt (siehe Schritt 7) und den erfassten Beschlüssen wird das Protokoll generiert — in vier Detaillierungs-Stufen wählbar (Beschluss-, Ergebnis-, Verlaufs-, Wortprotokoll)
    • Anna prüft, ergänzt redaktionell, klickt „Zur Genehmigung versenden"
    • LARO verschickt das Protokoll an alle Sitzungs-Teilnehmer mit persönlichem Anmerkungs-Link — kein Login nötig
    • Mitglieder ergänzen ihre Anmerkungen direkt am Protokoll, Stelle für Stelle — keine Mail, keine Word-Kommentare
    • Anna sieht alle Anmerkungen gesammelt, mit Zuordnung wer was vorgeschlagen hat, und kann pro Stelle annehmen oder begründet ablehnen
    • Erinnerungs-Mail vor der nächsten Sitzung an Mitglieder, die noch nicht gelesen haben — automatisch
    • In der nächsten Sitzung erscheint das Protokoll als Tagesordnungspunkt mit allen offenen Anmerkungen — direkt entscheidbar
    • Genehmigtes Protokoll wird versionsfest archiviert und ist Teil der Datenbasis für spätere Berichte

    ✓ Was LARO hier tut

    • Protokoll-Entwurf aus Mitschnitt und erfassten Beschlüssen erzeugen, in der gewählten Tiefe
    • Versand mit persönlichem Anmerkungs-Link an alle Teilnehmer
    • Anmerkungen pro Stelle sammeln und nach Mitglied zuordnen
    • Erinnerungen automatisch versenden, wenn die Lese-Frist näher rückt
    • Das genehmigte Protokoll versionsfest archivieren und der Akte zuordnen

    ✗ Was LARO hier nicht tut

    • Anmerkungen autonom annehmen oder verwerfen — Anna entscheidet pro Stelle
    • Den Sitzungs-Verlauf inhaltlich interpretieren oder bewerten
    • Politische Differenzen aus dem Protokoll glätten oder herausschreiben
    • Das Protokoll formell beschließen — das macht das Gremium in der nächsten Sitzung
  11. 11

    Beschluss-Tracking mit Wiedervorlagen in Vorbereitung

    Was wurde entschieden, wer kümmert sich, bis wann.

    Heute — was anfällt

    • Pro Beschluss eine Aktion-Liste — wer macht was bis wann
    • Anna pflegt das in einer eigenen Excel-Tabelle
    • In der nächsten Sitzungs-Vorbereitung muss sie diese Liste durchgehen

    Mit LARO

    • Pro Beschluss können eine Verantwortlichkeit, eine Frist und eine Wiedervorlage hinterlegt werden
    • Bei der nächsten Tagesordnungs-Erstellung erscheinen offene Wiedervorlagen automatisch als Punkte
  12. 12

    Umlaufbeschlüsse digital Phase 2

    Zwischen den Sitzungen — Beschluss per Mail.

    Heute — was anfällt

    • Anna verschickt eine Mail mit Beschluss-Vorschlag
    • Mitglieder antworten per Mail
    • Anna sammelt die Stimmen, dokumentiert das Quorum, erstellt einen Beschluss-Vermerk

    Mit LARO — Phase 2

    • Mitglieder stimmen direkt aus der Mail ab — wie bei der Sitzungs-Einladung, mit dokumentierter Stimmabgabe
    • Quorum-Berechnung und Beschluss-Vermerk automatisch

✓ Was LARO rund um die Sitzung tut

  • Die Tagesordnung aus offenen Beschlüssen und Wiedervorlagen vorschlagen
  • Beschlussvorlagen aus den Projekt-Akten erzeugen (sobald Projekt-Modul produktiv)
  • Befangenheits-Abgleich automatisch gegen die Mitglieder-Stammdaten
  • Einladungs-Mails mit Termin für den Kalender, RSVP-Strecke und Reminder
  • Aktualisierungs-Mails bei Änderungen mit deutlich markierten Differenzen (alt durchgestrichen, neu fett)
  • Quorum live mitrechnen, Anwesenheit aus den Antworten vorbelegen
  • Beschlüsse mit Voten, Begründungspflicht und Quorum-Prüfung erfassen
  • Protokoll-Entwurf erzeugen, an Teilnehmer zur Anmerkung versenden, Rücklauf strukturiert sammeln, Erinnerung pflegen, genehmigtes Protokoll versionsfest archivieren
  • Wiedervorlagen pro Beschluss eintragen und in der nächsten Tagesordnung wieder hochziehen
  • Umlaufbeschlüsse zwischen den Sitzungen mit Direktantwort aus der Mail (Phase 2)

✗ Was LARO rund um die Sitzung nicht tut

  • Die Sitzung leiten — das macht der Vorsitz
  • Inhaltliche Diskussionen lenken oder zusammenfassen
  • Politische Mehrheiten organisieren oder Beschluss-Wortlaute formulieren
  • Anmerkungen am Protokoll autonom annehmen oder verwerfen — Anna entscheidet pro Stelle
  • Live-Mitschnitt und Sprecher-Erkennung aktivieren, bevor die Datenschutz-Folgen-Abschätzung abgeschlossen ist
  • Stammdaten der Mitglieder selbst pflegen — die kommen aus dem Mitglieder-Modul
  • Befangenheits-Definition rechtlich auslegen — die KI markiert nur potenzielle Konflikte

Hebel 04 · Die Wurzel

Evaluationsbericht — die Idee, aus der LARO entstand.

Die Grundidee kam von der LAG Flusslandschaft Peenetal: „Können wir den Evaluierungsbericht am Periodenende mit KI-Unterstützung schreiben — statt jedes Mal aufwändig extern zu vergeben?" Eine gute, naheliegende Idee. Beim genaueren Hinsehen wurde aber klar: So einfach geht das nicht — und genau daraus entstand LARO.

Ohne LARO

Drei stille Jahre, ein heißes Quartal

Vergabe extern · 5- bis 6-stellig · Drama in den letzten Monaten
2024202520262027Wieder-bewerbungkeine systematische Datenpflege — drei Jahre StilleVorstand5- bis 6-stelliger Aufwand · 3 Monate Drama
Periode 2024–2027läuft ruhig — keine systematische Datenpflege.
Mit LARO

Vier Jahre Datenbasis, ruhiges Periodenende

Bericht entsteht aus dem Strom — Quellen-Anker, DVS-konform
2024202520262027Wieder-bewerbungDATENBASISBeschlussSitzungIndikatorBefragungVorstandBericht aus Datenbasis · Wiederbewerbung gesichert
Datenbasiswächst kontinuierlich — Beschlüsse, Indikatoren, Befragungen.

Vorstand der LAG · Sommer 2027

Periodenende naht. Endbericht muss vorgelegt werden.

„Wir hatten in den letzten Jahren einiges erreicht. Aber wer schreibt das jetzt zusammen? Vergeben wir das wieder extern an jemanden, der unsere Region nicht kennt? Die LAG Flusslandschaft Peenetal nennt für ihre kommende Periode einen sechsstelligen Betrag — 100.000 Euro. Oder versuchen wir's selbst — mit Wochen Sonderschicht der Geschäftsstelle?"

Der Evaluationsbericht der Förderperiode ist die strategische Pflichtaufgabe jeder LAG. Methodisch nach DVS-Leitfaden „Selbstevaluierung in der Regionalentwicklung", inhaltlich vollständig, datenbasiert, bewertungsfest. Das Ergebnis entscheidet darüber, ob die Region in der nächsten Periode wieder als LEADER-Region anerkannt wird.

Die Erkenntnis hinter LARO

Wer einer KI am Ende der Periode „den gesamten Datenbestand" übergibt mit der Bitte, einen Förderbericht zu erstellen, bekommt einen Text, der plausibel klingt — aber den methodischen Anforderungen nicht standhält. Indikatoren werden willkürlich zusammengefasst, Bewertungsbereiche vermischt, Datenquellen weder benannt noch belastbar getrennt.

Außerdem ist der Periodenende-Bericht nicht der einzige Anlass für methodisch sauberes Arbeiten. Halbzeitevaluierungen, Quartalsberichte für den Begleitausschuss, Kurzfassungen für den Vorstand vor strategischen Klausuren, projektbezogene Sachberichte, Förderfähigkeits-Vorprüfungen — Berichts­anlässe ziehen sich durch die ganze Periode.

Die einzige nachhaltige Antwort: Die Daten- und Wissensbasis muss von Anfang an sauber, strukturiert und methodisch geführt werden. Nicht aus Mails, Word-Dateien und Excel-Listen am Periodenende mühsam zusammengesucht. Sondern als kontinuierliche Projektakte mit drei Zeitachsen — Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft — und drei Akteursebenen — Geschäftsstelle, Träger, Mitglieder.

Aus dem ursprünglichen „KI-schreibt-den-Endbericht" wurde damit das Begleitsystem für die ganze Periode. Der Bericht ist Konsequenz, nicht Anlass.

↓ Wie LARO den Evaluationsbericht ermöglicht. Sechs Bausteine, alle aus der laufenden Arbeit gespeist.

  1. I

    Datenbasis wächst kontinuierlich mit heute schon

    Beschlüsse, Projekte, Dokumente, Beteiligungen — alles versioniert und auditiert.

    Bisher

    • Daten verteilt auf Mails, Word-Dokumente, Excel-Tabellen, Köpfe
    • Am Periodenende mühsame Aktenrekonstruktion
    • Quellen lassen sich oft nicht mehr eindeutig benennen

    Mit LARO — verfügbar

    • Sitzungs-Beschlüsse versionsfest, mit Voten, Begründungen, Befangenheits-Vermerken
    • Projekt-Akten mit Lebenszyklus-Schritten, Belegen, Sachberichten
    • Beteiligungs-Ergebnisse mit Roh-Antworten, Cluster-Analysen, Sentiment
    • Dokumente mit Versionierung und Freigabe-Spur
    • Audit-Trail bei jeder Operation — wer hat wann was geändert
  2. II

    Indikatoren als lebendes Modell geplant

    Soll-Ist-Vergleich kontinuierlich, nicht nur am Ende.

    Bisher

    • Indikatoren werden in der LES zu Beginn definiert, danach selten gepflegt
    • Am Halbzeitpunkt und am Periodenende mühsam aus Sachberichten zusammengetragen

    Mit LARO

    • Pro LES-Indikator ein Soll-Wert — und ein Ist-Wert, der aus den Begleitungs-Daten der Projekte live aggregiert wird
    • Anbindung externer Kontextdaten — Genesis-Online, Inkar, Statistisches Landesamt MV
    • Trends sichtbar — wie entwickelt sich der Indikator über die Periode
  3. III

    Halbzeit-Evaluierung methodisch sauber heute schon

    DVS-konforme Befragung mit Cluster und Stimmungs-Analyse — produktiv.

    Bisher

    • Halbzeit-Bericht wird teils intern erstellt, teils extern vergeben
    • Bei interner Erstellung: methodisch unsicher, weil dem DVS-Leitfaden in der Praxis schwer zu folgen ist ohne Methoden-Spezialist
    • Bei externer Vergabe: zusätzliche Kosten, die im LAG-Budget eingeplant werden müssen

    Mit LARO — verfügbar

    • DVS-konforme Vorlage einsatzbereit (drei Bewertungsbereiche, 6er-Skala, Freitext)
    • KI-Cluster der Freitexte mit wörtlichen Beispielzitaten
    • Sicht-spezifische Zusammenfassungen für Vorstand, Geschäftsstelle, Öffentlichkeit
    • Methodisch dem DVS-Leitfaden folgend, inhaltlich aus den eigenen Antworten gespeist
  4. IV

    Berichts-Templates pro Programm geplant

    LEADER zuerst, später EFRE / GRW / BULE.

    Bisher

    • Pro Programm ein eigener Bericht-Aufbau, der jedes Mal neu aufgebaut wird
    • Methodische Tiefe je nach Auftragnehmer unterschiedlich

    Mit LARO

    • Pro Förderprogramm ein Template — LEADER mit DVS-Methodik zuerst
    • Pflichtfelder und Methoden-Hinweise pro Abschnitt
    • Wiederverwendung über die Perioden — die Template-Struktur bleibt, die Inhalte ändern sich
  5. V

    Quellenverifikation pro Aussage geplant

    Jede Zahl, jede Aussage hat einen Klick-Link zur Quelle.

    Bisher

    • Aussagen im Bericht ohne Quellen-Verweis
    • Bei Rückfrage des Auswerters: erneut suchen

    Mit LARO

    • Pro Aussage im Bericht ein Klick-Link zur Quelle (welcher Beschluss, welcher Sachbericht, welche Befragung)
    • Bei externer Prüfung lückenlos nachvollziehbar
    • Tracked-Changes-Workflow mit Begründungspflicht bei Änderungen
  6. VI

    Endbericht aus der Datenbasis geplant

    Am Periodenende — Konsequenz, nicht Anlass.

    Bisher

    • Externe Vergabe in fünf- bis sechsstelliger Größenordnung (die LAG Flusslandschaft Peenetal nennt für ihre laufende Förderperiode allein einen 6-stelligen Betrag) — oder interner Kraftakt der Geschäftsstelle
    • Methodisch oft schwach, weil unter Zeitdruck
    • Daten werden rekonstruiert, nicht abgerufen

    Mit LARO

    • Endbericht entsteht aus dem LEADER-Template, gespeist aus der laufenden Datenbasis
    • Jeder Abschnitt ist methodisch nach DVS-Leitfaden geführt
    • Geschäftsstelle und Vorstand prüfen, ergänzen narrative Wertungen, geben frei
    • Export im LAG-Corporate-Design
    • Externe Vergabe wird unnötig oder erheblich günstiger. Methodische Qualität steigt.

✓ Was LARO beim Evaluationsbericht tut

  • Die Datenbasis kontinuierlich pflegen — Beschlüsse, Projekte, Indikatoren, Beteiligungen, Dokumente alles versionsfest und auditiert
  • Externe Kontextdaten anbinden (Genesis-Online, Inkar, Statistisches Landesamt MV)
  • Indikator-Stände live aus den Begleitungs-Daten der Projekte aggregieren
  • Halbzeit-Befragung methodisch nach DVS-Leitfaden durchführen — heute schon
  • Berichts-Templates pro Förderprogramm bereitstellen (LEADER zuerst, später EFRE/GRW/BULE)
  • Pro Aussage im Bericht einen Klick-Link zur Quelle hinterlegen
  • Tracked-Changes-Workflow mit Begründungspflicht bei Änderungen
  • Den fertigen Bericht im LAG-Corporate-Design exportieren

✗ Was LARO beim Evaluationsbericht nicht tut

  • Daten erfinden oder rekonstruieren, die in der Periode nicht gepflegt wurden
  • Eine externe methodische Begutachtung ersetzen — wer Drittmeinung will, holt sie weiterhin
  • Politische Wertungen über die LAG-Arbeit treffen
  • Die Anerkennung als LEADER-Region für die nächste Periode garantieren — das entscheidet das Land auf Basis des Berichts und weiterer Kriterien
  • Inhalte der LES überarbeiten oder neu formulieren
  • Den Bericht verbindlich beschließen — das macht das Gremium der LAG

Hebel 05 · Kommunikation

Kommunikation — die LAG-Post läuft über LARO, nicht über Outlook.

Vieles, was die Arbeit der LAG betrifft, kommt per E-Mail: Rückfragen von Projektträgern, Hinweise des StALU, Terminabsprachen, Belege. Heute liest die Geschäftsstelle das in Outlook — und tippt die relevanten Informationen anschließend von Hand nach LARO ab, sucht das passende Projekt, legt Anhänge manuell ab. Ein Medienbruch, der doppelte Arbeit macht. LARO holt die Post selbst herein und legt sie dorthin, wo entschieden wird.

Heute

Outlook lesen, dann alles abtippen

Medienbruch zwischen Postfach und LARO
Outlook · PosteingangAnna?LARO-ProjektabtippenSitzungsnotizkopierenAblageAnhang sichernDOPPELTE ERFASSUNGMedienbruch Outlook → LARO, Stunden/Woche
Mail in Outlook lesen
Projektnummer heraussuchen
Infos nach LARO abtippen
Anhang manuell ablegen
Mit LARO

Ein Postfach, das mitdenkt

Zuordnung, KI-Vorbereitung, alles am selben Ort
Neue E-Mail→ Projekt „Remise Preetzen"KI-VorbereitungVerständnisHandlungsoptionenRückfragenAntwort-EntwurfProjektaktekein Medienbruch mehr
automatisch dem Vorgang zugeordnet
formatiert + Inline-Bild sichtbar
KI bereitet den Vorgang vor
Antwort direkt aus LARO

Anna · Geschäftsstelle

Vormittag, 14 ungelesene Mails im Outlook-Postfach.

„Ein Träger schickt mir die aktualisierten Kosten zu seinem Projekt — mit einem Foto der Baustelle im Mailtext. Ich muss jetzt: das richtige Projekt in LARO heraussuchen, die Zahlen abtippen, das Bild abspeichern und wieder hochladen, und mir merken, dass ich noch antworten muss. Bei jeder zweiten Mail dasselbe. Eigentlich möchte ich, dass solche Infos einfach in LARO landen — und nicht erst in Outlook und dann nochmal bei mir."

Genau das ist das Ziel: Die Geschäftsstelle soll sich daran gewöhnen, dass alles, was die LAG-Arbeit betrifft, am besten über LARO-Mail läuft — statt über Outlook, mit anschließendem Importieren und Abtippen. Korrespondenz und Entscheidung gehören an denselben Ort, mit Bezug zum Vorgang und nachvollziehbar für die Selbstevaluierung.

↓ Wie LARO die LAG-Post bündelt. Vier Bausteine — alle heute schon produktiv.

  1. I

    Post kommt direkt in LARO an heute schon

    Eigene Postfach-Adresse je LAG, automatischer Abruf — kein manuelles Importieren.

    Bisher

    • Mails liegen in Outlook, getrennt von der eigentlichen Vorgangsbearbeitung
    • Wer vertritt, hat keinen Zugriff auf den Mailverlauf des Vorgangs

    Mit LARO — verfügbar

    • Jede LAG hat ihre eigene Postfach-Adresse; LARO ruft den Eingang automatisch ab
    • Ein Posteingang für die ganze Geschäftsstelle — Outlook-ähnlich, mit Lesebereich
    • Auto-Antworten und Spam werden erkannt und nicht als Vorgang erfasst
  2. II

    Automatische Zuordnung zum Vorgang heute schon

    LARO erkennt Absender und Bezug und legt die Mail zum richtigen Projekt.

    Bisher

    • Infos aus der Mail werden von Hand ins richtige Projekt abgetippt
    • Projektnummer und Zusammenhang erst mühsam heraussuchen

    Mit LARO — verfügbar

    • Antwort auf eine aus LARO gesendete Mail wird automatisch demselben Vorgang zugeordnet
    • Sonst über die Absender-Adresse einem Mitglied; der Rest landet sichtbar in „Nicht zugeordnet"
    • Mit einem Klick einem Projekt, einer Sitzung oder einer Beteiligung zuordnen — danach erscheint die Mail im Verlauf des Objekts
  3. III

    Formatiert, mit Inline-Bildern heute schon

    Mails werden wie im Mailprogramm angezeigt — Bilder im Text inklusive.

    Bisher

    • Bilder im Mailtext müssen einzeln gespeichert und wieder hochgeladen werden
    • Anhänge landen verstreut auf dem Laufwerk

    Mit LARO — verfügbar

    • Eingehende Mails werden formatiert dargestellt — Absätze, Listen, Tabellen-Layout, Inline-Bilder
    • Anhänge wandern automatisch in den Dokumentenbestand, vertraulich markiert
    • Externe Bilder (typische Tracking-Pixel) und aktive Inhalte werden aus Sicherheitsgründen entfernt
  4. IV

    KI bereitet vor, Antwort direkt aus LARO heute schon

    Verständnis, Handlungsoptionen, Rückfragen, Antwort-Entwurf — die Geschäftsstelle entscheidet.

    Bisher

    • Jede Mail erfordert Kontextaufbau von Grund auf
    • Antworten werden in Outlook getippt, der Bezug zum Vorgang geht verloren

    Mit LARO — verfügbar

    • Die KI bereitet den Vorgang vor: Verständnis, sinnvolle Handlungsoptionen, offene Rückfragen, fertige Antwort-Entwürfe
    • Antwort geht über den gebrandeten LARO-Versand raus, sauber gethreadet — die Rückantwort kommt wieder in LARO an
    • Die Geschäftsstelle prüft, ergänzt, entscheidet — die KI klickt nichts eigenmächtig

✓ Was LARO bei der Kommunikation tut

  • Eingehende Mails je LAG-Postfach automatisch abrufen
  • Sie über Thread oder Absender dem richtigen Vorgang zuordnen — oder sichtbar offen lassen
  • Den Mailtext formatiert samt Inline-Bildern anzeigen, Anhänge in den Dokumentenbestand übernehmen
  • Tracking-Pixel und aktive Inhalte beim Anzeigen entfernen
  • Den Vorgang per KI vorbereiten (Verständnis, Optionen, Rückfragen, Antwort-Entwürfe)
  • Antworten gethreadet über den LARO-Versand verschicken und im Verlauf ablegen

✗ Was LARO bei der Kommunikation nicht tut

  • Eigenmächtig antworten oder versenden — die Geschäftsstelle gibt frei
  • Private oder nicht LAG-bezogene Post verarbeiten
  • Vertrauliche Dokumente ungefragt an Externe anhängen
  • Das persönliche Outlook-Postfach ersetzen — es geht um die LAG-bezogene Korrespondenz

Hebel 06 · Wegezeit

Wegezeit — die sechste Fassung der Route entfällt.

Einmal im Jahr fährt der Vorstand mit dem Bus durch die Region und sieht sich die geförderten Vorhaben an. Bis 2024 entstand dieser Tag in Word: eine Tabelle mit Orten und Uhrzeiten, Fahrzeiten einzeln im Kartendienst nachgeschlagen und abgetippt. Verschiebt man einen Halt, muss man alle folgenden Zeiten neu rechnen. Die Tour 2024 lag deshalb in ihrer sechsten von Hand gebauten Fassung vor — und die Uhrzeit der Rückkehr stand in keiner davon. Dazu kommt der Alltag: Beratungen, Baubegleitungen, Publizitätsprüfungen, jede Woche mehrere Fahrten, jede von Hand geplant.

Heute

Sechs Fassungen, und die Endzeit fehlt

Jede Verschiebung zieht elf Etappen nach sich
Tour_2026_Fassung6.docxButzow08:25Sarnow09:00Rossin09:25Löwitz09:55Krusenfelde11:05Broock11:55Kartendienst, einzelnRossin → Löwitz ?… und zehn weitere EtappenVon Hand nachtragen11 Zeiten, jede einzelnFASSUNGENsechste FassungRÜCKKEHRsteht in der Tabelle nirgendsJede Änderung kostet den ganzen Tagesplan
Halt in der Word-Tabelle verschieben
Fahrzeit einzeln nachschlagen
alle folgenden Zeiten neu tippen
neue Fassung speichern, Endzeit unbekannt
Mit LARO

Der Tag rechnet sich selbst nach

Gemessene Fahrzeiten, nie geschätzte
DER TAGHalteFahrtPufferfreiButzow08:25Sarnow09:00Löwitz09:55Rossin09:25Krusenfelde11:05Broock11:55EIGENES ENTFERNUNGSNETZ47 Orte · 2.162 gemessene Streckengerichtet: hin ≠ zurückkeine Luftlinien, keine SchätzungVARIANTENGrundfassung11 HalteEnde 16:40Variante B10 HalteEnde 15:55RÜCKKEHR17:00 — im RahmenUmplanen: Sekunden statt einer neuen Fassung
Halt am Zeitstrahl ziehen
Fahrzeiten kommen aus dem Entfernungsnetz
Tagesbalken und Endzeit rechnen mit
zu lang? Der Balken sagt, um wie viel

Anna · Geschäftsstelle FLP

Zwei Wochen vor der Jahrestour, ein Träger sagt ab

„Ein Anruf, und ich fange von vorn an. Elf Halte, und ich weiß erst am Ende, ob wir vor achtzehn Uhr zurück sind."

Der Halt in Rossin fällt aus. Anna öffnet die Word-Tabelle, löscht die Zeile — und damit stimmt ab dort keine Uhrzeit mehr. Sie schlägt die neue Fahrzeit von Sarnow nach Löwitz im Kartendienst nach, tippt sie ein, rechnet die folgenden zehn Ankunftszeiten weiter. Dann fällt ihr ein, dass zwei Bürgermeister feste Zeiten genannt haben. Also noch einmal. Am Ende speichert sie Tour_2026_Fassung7.docx und weiß immer noch nicht sicher, wann der Bus zurück ist — die Tabelle rechnet ja nicht.

Mit LARO zieht sie den Halt aus dem Zeitstrahl. Die Fahrzeiten kommen aus dem eigenen Entfernungsnetz, in dem für 47 Orte 2.162 tatsächlich gemessene Strecken liegen. Der Tagesbalken oben rechnet mit, und die Rückkehr steht als Zahl da: 17:35, fünfunddreißig Minuten über der Zeit. Anna nimmt einen zweiten Halt heraus, sieht 16:50, und ist fertig. Kein Dokument, keine Fassung, keine Frage offen.

Die einzelnen Schritte im Vergleich — anklicken zum Aufklappen:

  1. I

    Die Reihenfolge wird gerechnet, nicht geraten heute schon

    Bis fünfzehn Halte prüft LARO alle Möglichkeiten durch und nimmt die beste.

    Bisher

    Die Reihenfolge entsteht nach Gefühl und Landkarte. Ob eine andere Anordnung eine halbe Stunde spart, erfährt niemand — man müsste sie durchrechnen, und dafür fehlt die Zeit.

    Mit LARO — verfügbar

    Die beste Reihenfolge wird exakt bestimmt, nicht geschätzt. Zum Vergleich: Die Handplanung 2024 lag mit 230 gegen 234 gerechnete Minuten hervorragend. Der Gewinn liegt nicht in der Genauigkeit, sondern darin, dass die Zeiten beim Umplanen richtig bleiben.

  2. II

    Gemessene Fahrzeiten statt Luftlinien heute schon

    Ein eigenes Entfernungsnetz, gerichtet: Hinweg und Rückweg unterscheiden sich.

    Bisher

    Jede Etappe einzeln im Kartendienst nachschlagen und abtippen. Bei elf Halten sind das zwölf Abfragen — bei jeder Änderung wieder.

    Mit LARO — verfügbar

    Wer einen Standort setzt, füllt nebenbei das Netz: Die Strecken zu allen anderen bekannten Orten werden im Hintergrund geholt. Danach ist jede Entfernungsfrage eine Sache von Millisekunden. Luftlinie wäre hier unbrauchbar — der Umweg liegt zwischen dem 1,4-Fachen und dem 6,6-Fachen, am Peenestrom über dem 20-Fachen. Man sieht ans andere Ufer und fährt eine halbe Stunde.

  3. III

    Varianten nebeneinander heute schon

    Zehn Halte und früher zurück, oder elf und länger? Die Frage ist in dreißig Sekunden beantwortet.

    Bisher

    Eine Alternative bedeutet eine zweite Word-Datei und die Handrechnung noch einmal. Deshalb gibt es meist keine Alternative — man nimmt, was da ist.

    Mit LARO — verfügbar

    Varianten stehen mit ihren Kennzahlen nebeneinander: Halte, Ende, Kilometer, längste Fahrt. Genau darüber wird im Vorstand ohnehin gesprochen.

  4. IV

    Jeder Träger bekommt seine eigene Uhrzeit heute schon

    Anschreiben, Kalenderdatei und Zu- oder Absage-Link, für alle auf einmal.

    Bisher

    Elf Serienbriefe, in jedem die Uhrzeit von Hand geändert. Wer absagt, ruft an — und die Route stimmt wieder nicht.

    Mit LARO — verfügbar

    Vorlagetext plus eigene Ergänzung, Vorschau im Klartext mit Empfängerliste, dann ein bewusster zweiter Schritt. Jeder bekommt seine Uhrzeit, einen Kalendereintrag und einen Link, unter dem er zu- oder absagen und das später ändern kann. Wer keine Adresse hat, steht rot in der Vorschau: diese Träger muss jemand anrufen.

  5. V

    Sagt jemand ab, schlägt LARO Ersatz vor heute schon

    Gerechnet wird der Umweg, nicht die Entfernung.

    Bisher

    Eine Absage bedeutet entweder eine Lücke im Tag oder eine neue Planung. Meistens die Lücke.

    Mit LARO — verfügbar

    Weil die übrigen Halte stehen bleiben, ist die Lücke fest umrandet. LARO sucht, was hineinpasst, und rechnet dabei den Umweg: Ein Vorhaben zwei Kilometer abseits kostet vier, eines auf dem Weg fast nichts. Sortiert wird erst nach Dringlichkeit, dann nach Umweg — eine ablaufende Frist schlägt zehn Minuten Mehrfahrt. Ohne bekannte Fahrzeit gibt es keinen Vorschlag; geschätzt wird nie.

  6. VI

    Dieselbe Rechnung für den Wochenalltag heute schon

    „Ich bin Donnerstag um zehn in Loitz. Was schaffe ich bis vierzehn Uhr?"

    Bisher

    Die Frage lässt sich nicht beantworten, ohne mehrere Kartenabfragen zu machen und im Kopf zu rechnen. Also fährt man das eine Vorhaben an und den Rest ein andermal.

    Mit LARO — verfügbar

    Derselbe Rechenkern wie bei der Jahrestour, nur kleiner. Ausgewählt wird nach Anlass statt nach Entfernung: überfällige Frist zuerst, dann die überfällige Auflage, dann „noch nie vor Ort gewesen". Abfahrts- und Ankunftsort sind frei wählbar — von der Geschäftsstelle los und abends nach Hause ergibt eine andere Runde als hin und zurück ins Büro.

✓ Was LARO bei der Wegezeit tut

  • Fahrzeiten aus gemessenen Strecken bereitstellen, gerichtet und ohne Schätzung
  • Die beste Reihenfolge exakt bestimmen und bei jeder Änderung sofort neu rechnen
  • Zeitfenster und festgepinnte Halte einhalten
  • Anschreiben, Kalendereinträge und Rückmelde-Links je Träger erzeugen
  • Nach einer Absage Ersatz nach Umweg und Dringlichkeit vorschlagen
  • Am Tourtag den Ablauf auf dem Telefon mitführen, auch im Funkloch

✗ Was LARO bei der Wegezeit nicht tut

  • Fahrzeiten schätzen, wenn keine gemessene Strecke vorliegt — dann sagt es das
  • Entscheiden, welche Vorhaben besucht werden; es schlägt vor, die Geschäftsstelle wählt
  • Von sich aus absagen oder Termine verschieben
  • Den Bus bestellen oder den Fahrer disponieren

Hebel 07 · Publizität

Publizität — das Video, das sonst gar nicht entstand.

Ein gefördertes Vorhaben muss die Förderung sichtbar machen; das verlangt schon das EU-Recht. Ein Video vom fertigen Dorfgemeinschaftshaus ist dafür das stärkste Mittel — und das aufwendigste. Bisher hieß das: ein Schnittprogramm oder einen Online-Dienst suchen, sich hineindenken, schneiden, ausgeben, ansehen, noch einmal. Drei bis vier Tage je Video. Und am Ende fehlten trotzdem Untertitel, Titeltafeln und der Förderhinweis — genau die Teile, auf die es förderrechtlich und für die Barrierefreiheit ankommt.

Heute

Drei bis vier Tage, und das Wichtigste fehlt

Jedes Mal ein anderes Werkzeug, jedes Mal von vorn
JEDES MAL NEU GESUCHTSchnittprogramm?Online-Dienst?Handy-App??AUFWANDTag 1Tag 2Tag 3Tag 4je VideoProjektvideo, fertigWAS NICHT DRIN WARUntertitelBarrierefreiheit (BITV)TiteltafelnVorhaben, Ort, TrägerFörderhinweisPublizitätspflichtDer Aufwand war so hoch, dass die Pflichtteile liegen blieben
Werkzeug suchen und wieder einarbeiten
Material sichten und schneiden
ausgeben, ansehen, noch einmal
fertig — ohne Untertitel und Förderhinweis
Mit LARO

Vier Schritte, und die Pflichtteile sind drin

Der Förderhinweis ist voreingestellt an
DER BAUKASTENMaterialReihenfolgeGestaltungErstellenWaldbad Pinnow · 2. Bauabschnitt„… und im Sommer ist das Becken voll."16:9 und 9:16ABSPANN, AUTOMATISCHGefördert durch LEADER · EU · LAGWAS VON SELBST ENTSTEHTUntertitelBarrierefreiheit (BITV)TiteltafelnVorhaben, Ort, TrägerFörderhinweisPublizitätspflichtEIGENER RENDERDIENSTrechnet im Hintergrund, in EtappenZusammenstellen in Minuten, rechnen lässt der Dienst
Material wählen
Reihenfolge ziehen, kürzen
Gestaltung wählen
erstellen lassen — der Rest kommt von selbst

Anna · Geschäftsstelle

Nach der Einweihung, 40 Minuten Aufnahmen auf dem Telefon

„Ich habe die Aufnahmen. Was mir fehlt, ist eine Woche, um mich in ein Schnittprogramm einzuarbeiten, das ich danach ein Jahr nicht anfasse."

Beim letzten Mal hat Anna sich durch einen Online-Dienst gearbeitet. Er konnte alles, aber sie brauchte einen halben Tag, um zu verstehen, wie man eine Sequenz kürzt. Titeltafeln hat sie weggelassen, weil sie nicht wusste, wie. Untertitel hätte sie tippen müssen, Zeile für Zeile mit Zeitmarken — dafür war keine Zeit. Den Förderhinweis wollte sie ans Ende setzen und hat es vergessen. Das Video ist ordentlich geworden. Es erfüllt nur die Publizitätspflicht nicht, und Menschen mit Hörbehinderung können ihm nicht folgen.

Im Baukasten wählt sie das Material aus dem Vorrat, zieht die Reihenfolge zurecht, kürzt mit einer Bildvorschau und wählt die Gestaltung. Der Abspann mit dem Förderhinweis kommt aus der Vorlage ihrer LAG und ist voreingestellt an — sie müsste ihn aktiv abschalten. Die Untertitel entstehen aus der Spracherkennung; sie liest sie gegen, korrigiert zwei Ortsnamen und entscheidet, ob sie als Datei mitgehen oder fest ins Bild gerechnet werden. Dann lässt sie rechnen und macht etwas anderes. Was Tage gekostet hat, ist eine Sache von Minuten Arbeit — und diesmal ist alles drin, was drin sein muss.

Die einzelnen Schritte im Vergleich — anklicken zum Aufklappen:

  1. I

    Kein Schnittprogramm, vier Schritte heute schon

    Material wählen, Reihenfolge ziehen, Gestaltung wählen, erstellen lassen.

    Bisher

    Jedes Mal ein anderes Werkzeug, jedes Mal neu einarbeiten. Wer zweimal im Jahr ein Video macht, ist nie geübt.

    Mit LARO — verfügbar

    Der Baukasten ist ausdrücklich kein Zeitleisten-Editor: keine Spuren, keine Bildgenauigkeit, keine Effekte. Er ist für Geschäftsstellen gebaut, die ein ordentliches Projektvideo brauchen und keine Zeit haben, Schnitt zu lernen. Wer mehr will, ist hier falsch — und das steht auch so da.

  2. II

    Der Förderhinweis ist voreingestellt an heute schon

    Publizitätspflicht als Voreinstellung, nicht als Erinnerung.

    Bisher

    Der Hinweis muss von Hand gebaut und eingesetzt werden. Wer ihn vergisst, merkt es nicht — es fehlt ja nichts, was auffällt.

    Mit LARO — verfügbar

    Der Abspann kommt aus einer Gestaltungsvorlage der jeweiligen LAG, hängt sich beim Erstellen von selbst ans Ende und ist voreingestellt an. Dasselbe gilt für Titeltafeln mit Vorhaben, Ort und Träger. Das Weglassen ist die bewusste Handlung, nicht das Mitnehmen.

  3. III

    Untertitel aus der Spracherkennung heute schon

    Erzeugt, gegengelesen, wahlweise fest ins Bild gerechnet.

    Bisher

    Untertitel heißt: den Ton abhören, tippen, Zeitmarken setzen, prüfen. Für vierzig Minuten Material ein eigener Arbeitstag. Also gab es keine.

    Mit LARO — verfügbar

    Die Spracherkennung schreibt mit, ein Editor mit Zeitmarken macht das Gegenlesen zur Korrektur statt zur Tipparbeit. Ausgabe wahlweise als Datei zum Zuschalten oder fest ins Bild gerechnet — für soziale Netzwerke, wo Videos ohne Ton laufen. Damit ist die Anforderung der Barrierefreiheit erfüllt statt aufgeschoben.

  4. IV

    Ton und Musik werden mitbehandelt heute schon

    Lautheit angeglichen, Musik bei Sprache abgesenkt, Lizenznachweis Pflicht.

    Bisher

    Eine Aufnahme im Wind, eine im Saal — die eine übersteuert, die andere kaum hörbar. Musik unterlegen heißt Pegel von Hand suchen. Und die Lizenzfrage bleibt oft ungeklärt.

    Mit LARO — verfügbar

    Die Lautheit wird über alle Sequenzen auf ein Maß gebracht, Musik bei gesprochenem Text automatisch abgesenkt. Die Musikbibliothek verlangt einen Lizenznachweis, bevor ein Stück verwendet werden kann — und die Nachweise landen im Abspann.

  5. V

    Rechnen lässt der Dienst heute schon

    Ein eigener Renderdienst arbeitet im Hintergrund, in Etappen.

    Bisher

    Der eigene Rechner ist für die Dauer der Ausgabe blockiert, und wenn etwas schiefgeht, beginnt man von vorn.

    Mit LARO — verfügbar

    Der Auftrag geht an einen eigenen Dienst, der lange Filme in Etappen rechnet, damit der Speicherbedarf nicht mit der Länge wächst. Er holt seine Aufträge aus einer Warteschlange statt über das Netz — ein angefangenes Video überlebt damit jeden Neustart. Ist die Fassung fertig, kommt eine E-Mail. Fassungen sind nummeriert und bleiben erhalten.

✓ Was LARO bei der Publizität tut

  • Aufnahmen und Fotos in einem eigenen Vorrat halten, mit Bezug zum Vorhaben
  • Titeltafeln und den Abspann mit Förderhinweis aus der Vorlage der LAG erzeugen
  • Untertitel aus der Spracherkennung vorschlagen und zum Gegenlesen anbieten
  • Lautheit angleichen, Musik bei Sprache absenken, Lizenznachweise mitführen
  • In 16:9 und 9:16 ausgeben und Hochkant-Material einpassen statt beschneiden
  • Im Hintergrund rechnen und Bescheid geben, wenn die Fassung fertig ist

✗ Was LARO bei der Publizität nicht tut

  • Ein Schnittprogramm ersetzen — es gibt keine Spuren, keine Bildgenauigkeit, keine Effekte
  • Untertitel ungeprüft übernehmen; gegengelesen wird immer
  • Musik ohne Lizenznachweis verwenden
  • Veröffentlichen — wohin das Video geht, entscheidet die Geschäftsstelle

Hebel 08 · Vor Ort

Vor Ort — der Besuch wird am Ort erfasst, nicht am Schreibtisch.

Beratungsbesuche, Baubegleitung, die Begleitung einer Vor-Ort-Kontrolle, Publizitätsprüfungen, Zweckbindungs- und Nachkontrollen: Die Geschäftsstelle ist ständig unterwegs. Was dabei entsteht, ist bisher ein Notizblock, ein paar Fotos auf dem Telefon und Belege in der Tasche. Erfasst wird das Tage später am Schreibtisch, aus dem Gedächtnis. Und im Peenetal hilft eine Online-Anwendung nicht weiter — dort steht man regelmäßig ohne Netz.

Heute

Erfasst wird Tage später, aus dem Gedächtnis

Zwischen Ort und Akte liegt der Schreibtisch
AM VORHABENNotizblockFotosBelegeTageAM SCHREIBTISCHAbtippenWelches Foto gehörte wohin?WAS DABEI VERLOREN GEHTdie genaue Uhrzeit des Besuchswo genau das Foto entstandwas der Träger nebenbei sagteBEI EINER PRÜFUNGEin Foto ohne Zeit und Ortbelegt den Besuch nicht.Die Notiz ist die einzige Spur.Jeder Besuch wird zweimal erfasst — einmal auf Papier, einmal am Rechner
am Ort: Zettel, Handy-Fotos, Belege einstecken
Tage später am Schreibtisch abtippen
Fotos wieder dem Vorhaben zuordnen
was nicht notiert wurde, ist weg
Mit LARO

Erfasst wird am Ort — auch ohne Netz

Mit dem Zeitpunkt des Tippens, nicht dem der Übertragung
PublizitätsprüfungHinweisschild sichtbarLogo korrektStandort erfasst14:22 · 53.87 N, 13.69 OKEIN NETZDie Erfassung läuft weiterAUF DEM GERÄTBesuch 1 · wartetBesuch 2 · wartetBesuch 3 · wartetPROJEKTAKTEBesuch, 14:22Foto mit OrtSprachnotiz → TextBeleg als PDFFolgeaufgabeBEWEISWERTZeitpunkt des Tippens,nicht der ÜbertragungEinmal erfassen, am Ort — der Schreibtisch entfällt
Besuchstyp wählen, passende Felder erscheinen
Foto, Sprachnotiz, Beleg — mit Zeit und Ort
kein Netz? Der Besuch wartet auf dem Gerät
Netz da: übertragen, direkt in die Akte

Martin · Regionalmanagement

Publizitätsprüfung am Dorfgemeinschaftshaus, kein Empfang

„Ich stehe vor dem Hinweisschild, mache ein Foto — und weiß, dass ich am Donnerstag rekonstruieren muss, ob es Dienstag oder Mittwoch war."

Martin fotografiert das Schild, notiert auf dem Block, dass die Traufe noch nicht fertig ist, und nimmt zwei Rechnungen mit. Am Donnerstag sitzt er am Rechner: Welches der siebzehn Fotos vom Telefon gehörte zu diesem Vorhaben? Was hat der Bürgermeister nebenbei über den zweiten Bauabschnitt gesagt? Die genaue Uhrzeit des Besuchs weiß er nicht mehr — er schreibt „KW 34". Bei einer Prüfung ist ein Foto ohne Zeit und Ort kein Beleg für den Besuch, sondern nur ein Bild.

Mit LARO vor Ort öffnet er die App am Schild, wählt den Besuchstyp — und bekommt die Felder, die zu einer Publizitätsprüfung gehören, samt Pflichtfoto des Hinweisschilds. Was der Bürgermeister sagt, spricht er ein, statt es später zu erinnern. Kein Empfang: Der Besuch wandert in eine Warteschlange auf dem Gerät, ein Banner zeigt, wie viele Einträge warten. Abends im Büro geht alles hinaus — mit dem Zeitpunkt der Erfassung, nicht dem der Übertragung. Der Donnerstag am Schreibtisch entfällt.

Die einzelnen Schritte im Vergleich — anklicken zum Aufklappen:

  1. I

    Sieben Besuchstypen, jeder mit seinen Feldern heute schon

    Der gewählte Typ blendet ein, was fachlich dazugehört — und verlangt, was verlangt werden muss.

    Bisher

    Ein leeres Blatt für jeden Anlass. Was zu einer Publizitätsprüfung gehört und was zu einer Nachkontrolle, weiß nur, wer es schon oft gemacht hat — und vergisst es trotzdem gelegentlich.

    Mit LARO — verfügbar

    Baubegleitung bekommt den Soll-Ist-Abgleich, die Publizitätsprüfung ihre Checkliste mit Pflichtfoto des Hinweisschilds, die Nachkontrolle die Frage nach dem Zweckerhalt. Pflichtfelder werden vor dem Speichern geprüft. Prüfrelevante Typen sind gekennzeichnet und verlangen die Standortangabe.

  2. II

    Ohne Netz läuft alles weiter heute schon

    Der Besuch wartet auf dem Gerät und geht später hinaus — mit dem Zeitpunkt der Erfassung.

    Bisher

    Eine Anwendung, die Netz braucht, ist im Peenetal die Hälfte der Zeit nutzlos. Also bleibt es beim Notizblock — und der ist immer offline.

    Mit LARO — verfügbar

    Erfassen funktioniert vollständig ohne Verbindung. Ein Banner zeigt, wie viele Einträge noch nicht übertragen sind; „Jetzt übertragen" schickt sie los, sobald wieder Empfang da ist. Doppelte Übertragung erzeugt keine Dubletten. Der entscheidende Punkt: Gespeichert wird der Zeitpunkt des Tippens, nicht der der Übertragung.

  3. III

    Zeit und Ort sind nicht änderbar heute schon

    Der Unterschied zwischen einer Erinnerung und einem Beleg.

    Bisher

    Das Besuchsdatum ist das, was jemand später aufschreibt. Bei einer Prüfung durch Land, EU oder Rechnungshof ist das schwach — nachweisen lässt sich damit wenig.

    Mit LARO — verfügbar

    Zeitpunkt und erfassende Person setzt das System und lässt sie nicht ändern. Gespeichert werden Geräte- und Serverzeit, dazu der Standort als bewusster Stempel des Besuchs. Fotos laufen durch dieselbe Dateiprüfung wie alles andere. Jeder Besuch und jedes Foto hinterlässt einen Protokolleintrag.

  4. IV

    Einsprechen statt tippen, Belege abfotografieren heute schon

    Draußen mit Handschuhen tippt niemand gern. Aus Seiten wird ein PDF.

    Bisher

    Auf dem Bau, im Regen, im Stehen: Was nicht in drei Stichworten passt, geht verloren. Belege wandern in die Tasche und von dort in den Scanner — irgendwann.

    Mit LARO — verfügbar

    Statt zu tippen lässt sich einsprechen; die Umwandlung in Text läuft nach der Übertragung im Haus, bis dahin ist die Aufnahme in der Akte anhörbar. Unterlagen werden seitenweise fotografiert und bei der Übertragung zu einem PDF zusammengeführt. Die Papierkanten erkennt und begradigt das Gerät selbst, ohne dass ein Bild nach außen geht.

  5. V

    Die Akte ist dabei, nicht nur das Formular heute schon

    Steckbrief, Verlauf, offene Punkte und ein Briefing zum Besuchstyp — offline.

    Bisher

    Wer unterwegs wissen will, was beim letzten Besuch vereinbart wurde, muss vorher etwas ausdrucken oder im Büro anrufen. Meistens fragt man den Träger — und der erinnert sich anders.

    Mit LARO — verfügbar

    Steckbrief mit Kontakt und Navigation, der Verlauf mit den offenen Punkten und ihren Fristen, dazu ein auf den Besuchstyp zugeschnittenes Briefing „das solltest du wissen". Ausgewählte Dokumente lassen sich vorher für offline mitnehmen. Freie Fragen zum Vorhaben lassen sich stellen, getippt oder gesprochen.

  6. VI

    Dieselbe Perspektive, drei Jahre später heute schon

    Wiederkehrende Blickrichtungen für den Vorher-Nachher-Vergleich.

    Bisher

    Das Vorher-Bild existiert, aber aus einem anderen Winkel. Nebeneinandergelegt zeigen die beiden Fotos vor allem, dass der Fotograf woanders stand.

    Mit LARO — verfügbar

    Perspektiven werden benannt und beim nächsten Besuch wieder aufgerufen — mit dem alten Bild als Schablone im Sucher. Der Vergleich läuft danach über einen Schieberegler. Aufnahmen ordnen sich dem Vorhaben über ihre Geoposition zu, nicht über die Uhrzeit.

  7. VII

    Was vereinbart wurde, wird zur Aufgabe heute schon

    Folgeaufgaben und -termine entstehen im Besuch, nicht danach.

    Bisher

    „Ich schicke Ihnen noch die Unterlage zur Zweckbindung" steht auf dem Block und wird zur Aufgabe, wenn jemand den Block wiederfindet.

    Mit LARO — verfügbar

    Direkt beim Besuch erfasst: Die Folgeaufgabe landet im Aufgaben-Modul mit Zuständigkeit und Frist, die Frist erscheint im Frist-Radar, der Folgetermin am Vorhaben. Nichts davon hängt daran, dass abends noch jemand daran denkt.

  8. VIII

    Korrigieren, ohne zu vernichten heute schon

    Ein Fehlgriff im Feld lässt sich bereinigen — mit Grund, und nachvollziehbar.

    Bisher

    Ein doppeltes Foto, eine versehentlich gestartete Aufnahme, der falsche Beleg — auf Papier durchgestrichen, im Ordner gelöscht, und niemand weiß hinterher warum.

    Mit LARO — verfügbar

    Einzelne Teile oder der ganze Besuch lassen sich entfernen, aber nur mit Löschgrund — der steht danach in der Akte und im Protokoll. Deshalb lieber „Beleg gehört zu Vorhaben X" als „falsch". Gelöscht wird weich: Der Eintrag verschwindet aus der Ansicht, die Daten bleiben für Prüfzwecke. Ein ersetztes Foto erbt Bildunterschrift, Perspektive und seine Stelle in der Vorher-Nachher-Reihe.

✓ Was LARO vor Ort tut

  • Zum Besuchstyp die passenden Felder und Pflichtangaben einblenden
  • Vollständig ohne Netz arbeiten und später von selbst übertragen
  • Zeitpunkt, erfassende Person und Standort unveränderlich festhalten
  • Sprachnotizen aufnehmen und nach der Übertragung im Haus verschriftlichen
  • Belege seitenweise erfassen, begradigen und als ein PDF in die Akte legen
  • Steckbrief, Verlauf, offene Punkte und ein Briefing zum Besuchstyp mitführen
  • Folgeaufgaben und -termine direkt aus dem Besuch anlegen

✗ Was LARO vor Ort nicht tut

  • Den Besuch bewerten oder über Förderfähigkeit entscheiden
  • Zeitpunkt oder Standort nachträglich anpassen lassen
  • Standortdaten außerhalb des bewussten Besuchs-Stempels erheben
  • Erfasstes endgültig vernichten — gelöscht wird weich, mit Grund und Protokoll
  • Ohne den ersten Start mit Internet auskommen; Anmeldung und Projektliste braucht es einmal

Hebel 09 · Die Datenquelle

Erhebungen — vom Anlass zum Bericht, methodisch geführt.

Bürgerbeteiligung, Mitgliederbefragung, Erhebung für den Bilanzworkshop, Halbzeitbewertung: Eine LAG erhebt ständig. Bisher entsteht der Fragebogen in Word, wird gedruckt oder als Anhang verschickt, kommt auf Papier und in Mails zurück und wird von Hand in eine Tabelle übertragen. Die offenen Antworten liest jemand durch und fasst sie zusammen. Ob dabei methodisch sauber gearbeitet wurde, hängt daran, wer gerade Zeit hatte. Und ein Bericht daraus ist noch einmal eine eigene Arbeit — oft eine externe.

Heute

Der Rücklauf liegt auf dem Tisch

Übertragen von Hand, gedeutet nach Gefühl
FRAGEBOGENWord, selbst gebautMETHODIK?Skalen, Bezugsgrößen,VergleichbarkeitRÜCKLAUFPapierPapier, Mail, TelefonTABELLEjede Antwort von HandOFFENE ANTWORTENdurchlesen, zusammenfassen —wer Zeit hat, deutetEin Bericht daraus ist eine eigene Arbeit, oft eine externe
Fragebogen in Word bauen
drucken, verschicken, nachtelefonieren
Antworten in eine Tabelle übertragen
offene Antworten durchlesen und deuten
Mit LARO

Vom Anlass zum Bericht, methodisch geführt

Auf Wunsch nach dem DVS-Leitfaden angepasst
DER ANLASS„Halbzeitbewertung unsererStrategie, für die Mitglieder"NACH DVS-LEITFADENsechsstufige Skala gesetztBewertungsbereiche getrenntBezugsgröße je Frage benanntjede Anpassung wird aufgelistetRÜCKLAUFstrukturiertkein AbtippenRücklauf läuft mitOFFENE ANTWORTENMobilität38 %Treffpunkte27 %Nachwuchs19 %mit wörtlichen ZitatenVIER BERICHTEVorstandBeschlussvorlagenGeschäftsstelleoperative FolgenMitgliederRückspiegelungÖffentlichkeitveröffentlichungsfähigDIESELBE BASISträgt Halbzeit, Quartalsbericht und PeriodenendeDer Bericht am Periodenende ist Konsequenz, nicht Anlass
Anlass in eigenen Worten beschreiben
Entwurf steht, im Gespräch verfeinern
Antworten laufen strukturiert ein
vier Berichte aus einer Auswertung

Judith · Geschäftsstelle

Halbzeitbewertung steht an, Vorstandssitzung in sechs Wochen

„Den Fragebogen bekomme ich hin. Was mich lähmt, ist die Frage, ob er hinterher einer methodischen Prüfung standhält."

Judith hat den Leitfaden zur Selbstevaluierung gelesen. Sie weiß, dass Bewertungsbereiche getrennt gehören und dass die Skala eine Rolle spielt. Nur: Zwischen Wissen und einem fertigen Fragebogen liegen zwei Tage, die sie nicht hat. Also nimmt sie den Bogen von vor drei Jahren, ändert die Jahreszahlen und hofft. Der Rücklauf kommt gemischt zurück, sie überträgt ihn in eine Tabelle, liest die vierzig Freitextantworten und schreibt eine Zusammenfassung. Für den Vorstand kürzt sie sie, für die Mitglieder formuliert sie sie um. Drei Dokumente, dieselbe Grundlage, dreimal Handarbeit.

Mit LARO beschreibt sie den Anlass in eigenen Worten, und der Entwurf steht. Ihren alten Word-Bogen kann sie stattdessen hochladen — er wird in ein Online-Formular überführt und auf Wunsch nach dem Leitfaden angepasst, mit einer Liste, was geändert wurde und warum. Sie geht die Liste durch und entscheidet; die Methodik ist damit nachvollziehbar und bleibt trotzdem ihre. Der Rücklauf läuft strukturiert ein, die Freitexte kommen als Themencluster mit wörtlichen Zitaten zurück. Und aus derselben Auswertung entstehen vier eigenständige Berichte, jeder mit eigenem Ton — den für den Vorstand mit Beschlussvorlagen, den für die Öffentlichkeit veröffentlichungsfähig.

Die einzelnen Schritte im Vergleich — anklicken zum Aufklappen:

  1. I

    Der Anlass in eigenen Worten genügt heute schon

    Drei Wege zum Formular — Vorlage, Beschreibung oder vorhandene Datei.

    Bisher

    Ein leeres Word-Dokument oder der Bogen von vor drei Jahren mit geänderten Jahreszahlen. Beides kostet Zeit, und beim zweiten weiß man nicht, ob die Fragen noch passen.

    Mit LARO — verfügbar

    Aus einer Vorlage starten, den Anlass beschreiben und erzeugen lassen, oder eine vorhandene Word- oder PDF-Datei hochladen. Alle drei Wege münden im selben Editor. Verfeinert wird im Gespräch („mach Frage 3 zur Mehrfachauswahl"); jeder Schritt ist eine Version und wiederherstellbar.

  2. II

    Nach dem DVS-Leitfaden angepasst, mit Liste heute schon

    Die Methodik wird sichtbar gemacht, nicht stillschweigend eingebaut.

    Bisher

    Der Leitfaden liegt auf dem Schreibtisch. Ob der eigene Bogen ihm entspricht, prüft niemand — es fehlt die Zeit und oft auch der Maßstab.

    Mit LARO — verfügbar

    Der hochgeladene Bogen wird auf Wunsch methodisch angepasst, und jede Anpassung wird aufgelistet. Die sechsstufige Skala des Leitfadens ist ein eigener Fragetyp, eine Vorlage für die Halbzeitbewertung liegt bei. Der entscheidende Punkt: Die Anwendung schlägt vor und legt offen — entschieden wird in der Geschäftsstelle.

  3. III

    Wer antwortet, und ob mit Namen heute schon

    Drei Modi, bewusst zu entscheiden — ohne Voreinstellung.

    Bisher

    Eine Papierbefragung ist entweder namentlich oder anonym, und meist merkt man erst bei der Auswertung, dass man das andere gebraucht hätte.

    Mit LARO — verfügbar

    Personalisiert (geschlossener Kreis, Antworten mit Namen), pseudonymisiert (geschlossener Kreis, Auswertung ohne Namen) oder öffentlich über Link und Webseite. Der Modus ist Pflichtfeld ohne Voreinstellung, weil er sich nach dem ersten Rücklauf nicht mehr sinnvoll wechseln lässt. Öffentliche Formulare lassen sich in die Webseite der LAG einbetten und übernehmen dort deren Farben und Schriften.

  4. IV

    Kein Abtippen, kein Nachtelefonieren heute schon

    Persönlicher Link ohne Login, Erinnerungen laufen von selbst.

    Bisher

    Rücklauf auf Papier, per Mail, per Anruf. Jede Antwort wird von Hand in die Tabelle übertragen, und wer nicht geantwortet hat, muss aus der Liste herausgesucht werden.

    Mit LARO — verfügbar

    Jede eingeladene Person bekommt einen persönlichen signierten Link, ohne Konto und ohne Anmeldung. Erinnerungen an alle, die noch nicht abgegeben haben, laufen automatisch gegen die Frist. Der Rücklauf ist jederzeit sichtbar. Teilnehmende können zwischenspeichern und ihre Abgabe bis zur Frist ändern.

  5. V

    Offene Antworten werden zu Themen heute schon

    Cluster mit wörtlichen Zitaten statt einer Zusammenfassung nach Gefühl.

    Bisher

    Vierzig Freitextantworten liest jemand durch und schreibt auf, was hängen geblieben ist. Was dabei durchfällt, merkt niemand — und beim nächsten Mal deutet vielleicht jemand anderes.

    Mit LARO — verfügbar

    Die offenen Antworten werden zu Themenclustern gruppiert, jedes mit Anteil und wörtlichen Beispielzitaten, dazu ein fünfstufiges Stimmungsbild. Die Zitate sind der Prüfstein: Man sieht, worauf ein Cluster beruht, statt einer Behauptung glauben zu müssen.

  6. VI

    Vier Berichte aus einer Auswertung heute schon

    Vorstand, Geschäftsstelle, Mitglieder, Öffentlichkeit — jeder mit eigenem Ton.

    Bisher

    Ein Bericht wird geschrieben und dann zweimal umgeschrieben: gekürzt für den Vorstand, umformuliert für die Mitglieder, entschärft für die Presse. Dreimal Handarbeit auf derselben Grundlage.

    Mit LARO — verfügbar

    Vier eigenständige Berichte, nicht vier Kürzungen desselben: Der Vorstandsbericht endet in Beschlussvorlagen mit Verantwortlichkeit, Zeit und Aufwand; der Bericht für die Öffentlichkeit bleibt auch dort diplomatisch, wo die Erhebung Schwachpunkte zeigt. Ausgabe als gesetztes PDF im Erscheinungsbild der LAG, mit Diagrammen, die aus den Daten gerechnet sind. Jeder Absatz bleibt vor der Weitergabe editierbar.

  7. VII

    Dieselbe Basis trägt jeden Anlass heute schon

    Halbzeit, Quartalsbericht, Periodenende — nicht drei getrennte Vorhaben.

    Bisher

    Jeder Berichtsanlass beginnt von vorn: Daten suchen, Erhebungen zusammentragen, Zahlen prüfen. Am Periodenende wird das zur Rekonstruktionsarbeit, für die man am Ende doch jemanden beauftragt.

    Mit LARO — verfügbar

    Weil die Erhebungen methodisch geführt und ausgewertet in derselben Basis liegen, ist der nächste Anlass eine andere Sicht auf vorhandene Substanz statt einer neuen Arbeit. Das ist der Grund, aus dem LARO überhaupt entstanden ist — mehr dazu unter Hebel 04.

✓ Was LARO bei Erhebungen tut

  • Aus einer Beschreibung, einer Vorlage oder einer vorhandenen Datei ein Formular erzeugen
  • Auf Wunsch nach dem DVS-Leitfaden anpassen und jede Anpassung auflisten
  • Persönliche Antwort-Links versenden und gegen die Frist erinnern
  • Verteilungen rechnen, Freitexte zu Themen mit Zitaten gruppieren, ein Stimmungsbild erstellen
  • Vier eigenständige Berichte als gesetztes PDF im Erscheinungsbild der LAG erzeugen
  • Vorhandene Antworten gültig halten, wenn das Formular während der Erhebung geändert wird

✗ Was LARO bei Erhebungen nicht tut

  • Über die Methodik entscheiden — sie schlägt vor, legt offen, und die Geschäftsstelle wählt
  • Berichte ungeprüft weitergeben; jeder Absatz ist vorher editierbar
  • Aus dünnem Rücklauf belastbare Aussagen machen
  • Den Modus nachträglich wechseln, wenn schon Antworten vorliegen

§ Was bedeuten die Marker?

heute schon

Der Baustein ist im aktuellen Pilot produktiv und sofort nutzbar — nicht in der Demo, sondern in der echten LAG-Arbeit.

in Vorbereitung

Datenmodell und technische Grundlage stehen, die Bedien-Oberfläche entsteht in den nächsten Wochen.

geplant

Auf der Roadmap, kommt im Pilot-Verlauf der nächsten Monate.

Phase 2

Voraussetzungen außerhalb der Software — Datenschutz-Folgen-Abschätzung, Hardware, externe Klärungen. Kommt nach Phase 1.

Neun Hebel, eine Datenbasis.

Die neun Hebel sind nicht neun Module. Sie sind neun Sichten auf dieselbe Datenbasis, die LARO kontinuierlich pflegt. Wer LARO im Sitzungs-Modul nutzt, liefert ohne Mehraufwand die Datenbasis für die Berichts-Engine. Wer Projektakten führt, hat die Wiedervorlagen für die nächste Sitzung schon. Wer eine Bürgerbefragung macht, hat die Halbzeit-Selbstevaluierung als Knopfdruck-Sache. Wer die LAG-Post über LARO laufen lässt, hat den Mailverlauf am Vorgang statt in Outlook. Wer die Standorte der Vorhaben pflegt, hat die Fahrzeiten für die nächste Tour schon im Netz. Und die Aufnahmen, die auf dieser Tour entstehen, sind das Material für das nächste Projektvideo. Am Ende der Periode steht der Evaluations­bericht — als Konsequenz, nicht als Anlass.